Coppelius
Tumult
Tumult
| CDstarts.de: | 6/10 |
| Leser: | |
| VÖ: | 30.01.2009 |
| Genre: | Mittelalter Rock |
| Spieldauer: | 49 Minuten |
| Studio: | Fame/EDEL |
Das Berliner Sextett Coppelius, musikalisch in der „Schandmaul/Subway To Sally/Letzte Instanz”-Ecke beheimatet, bringt mit „Tumult“ ihren zweiten Longplayer auf den Markt. Wie schon auf dem Debütalbum „Time-Zeit“ (2007) lebt der Mittelalter-Rock aus der Hauptstadt von seiner interessanten Instrumentierung (u.a. zwei Klarinetten, Kontrabass und Cello) und den originellen Texten (man höre exemplarisch „Lilienthal“ und „Viel zu viel“).
Übersetzt bedeutet dies, dass Genrefreunde bei „Tumult“ bedenkenlos zugreifen können. Denn die Berliner haben neben der fast schon obligatorischen Iron Maiden Coverversion (heuer ist es „Charlotte the Harlotte“ vom 1980er Debütalbum der Eisernen Jungfrauen) und einem weiteren Coversong von The Inchtabokatables („Rightful ring“) wieder ein paar überdurchschnittlich gute Eigenkompositionen wie „Komposition“ (mit sägenden Apocalyptica-Celli), „Die Glocke“ und „Schöne Augen“ sowie prominente Szenestars als Gäste an Bord (nämlich B. Deutung und Eric Fish und Frau Schmitt von Subway To Sally). Und siehe da, rockige Songs funktionieren auch ohne E-Gitarren!
Anspieltipps:
- Gedicht
- Coppelia
- Viel zu viel
- Komposition
- Charlotte the Harlotte
Autor: Matthias Reichel
Leserkritiken
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Jana Schäfer: Ohrenschmaus Schon die Time-Zeit war ein Ohrenschmaus, aber mit Tumult! haben die "werthen Herren" ein Album zusammengestellt, welches mal rockig und schnell, mal melancholisch und leise daherkommt, nachdenklich stimmt oder zum tanzen anregt, kurzum: Ein abwechslungsreiches Album, ganz im Stil der coppelianischen Herren und eine wunderbare Weiterentwicklung. Dabei sind sie E.T.A Hoffmann treu geblieben und greifen immer wieder Personen oder Gegebenheiten... |
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Fräulein T. : Meisterwerk Da ich erst vor kurzem einen Hieb in die Herzgegend bekam, als sich mir ohne Vorwarnung eine neue Musikkapelle vorstellte, mich dadurch eine Entzückung überdimensionalen Ausmaßes durchdrang und diese noch immer exponentiell steigt, ist es nun meine Pflicht, jene Herren an jeden geneigten Hörer zu bringen.Es handelt sich hierbei um die werthen berliner Herrschaften mit dem ominösen Namen "Coppelius", die neben ihrem Klarinetten-, Cello-,... |
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Fräulein Trill: Tumult Tumult ist ein wahrlich würdiger Nachfolger des ersten Albums "Time-Zeit" der Herren Coppelius. Es ist zwar durchaus anders als das Erstlingswerk, aber dennoch blieben die Herren sich treu. Ich finde es sehr erfreulich, dass auf "Tumult" hauptsächlich deutschsprachige Lieder zu hören sind. Neben den zwei Coverversionen "Rightful King" und "Charlot the Harlot" ist noch eine englischsprachige Eigenkomposition "Copelia" zu finden, welche auch... |
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Jeany: Einen draufgesetzt Zwei Klarinetten, Cello, Kontrabass, ein Schlagzeug und drei Stimmen – nein, wir sind nicht bei einem abendlichen Kammermusik-Konzert, mit diesen Hilfsmitteln haben die Herren Coppelii ihr neues Werk „Tumult“ gezaubert. Und zaubern ist in diesem Fall eher noch untertrieben. Nach ihrem ersten, großartigen Album „Time-Zeit“ hat Coppelius es geschafft mit „Tumult“ noch einen draufzusetzen. Einerseits werden bekannte Motive wie Begehren,... |
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Sakura_1985: TUMULT Ich habe das Werk der werthen Herren nun bereits in den Händen.Es klingt anders als "Time-Zeit", das Erstlingswerk. Aber es ist trotzdem eine sehr schöne und harmonische Mischung.Viele Fans freuen sich, dass "Schöne Augen" und "Das Amulett" den auf die Silberscheibe gefunden haben. Des weiteren sind die anderen Stücke auch zu empfehlen.Aber nicht nur musikalisch überzeugt TUMULT. Auch optisch sind Hülle und CD beeindruckend.Für Fans... |
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Zinnober
2010
Also doch alles wie eh und je? Nicht ganz, denn die Momente, in denen Härte und Instrumentation so manch gute Idee tot prügelten bleiben tatsächlich die Minderheit.. |



