Band:Randi Tytingvag
Album:Red
Genre:Jazz-Pop
Laufzeit:49 Minuten
Label:Ozella Music
VÖ:16.10.2009
10/10 Punkte 9/10 Punkte 8/10 Punkte 7/10 Punkte 6/10 Punkte 5/10 Punkte 4/10 Punkte 3/10 Punkte 2/10 Punkte 1/10 Punkte
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Kritik

Die 31jährige Jazz-Interpretin Randi Tytingvag aus dem norwegischen Stavanger hat sich in ihrer Heimat mit drei Albumveröffentlichungen bereits einen Namen als verspielt-subtile Sängerin und Komponistin gemacht. Ihr aktuelles Werk „Red“ erscheint nun auch in unseren Breitengraden und soll sowohl das Jazz- als auch das Pop-Publikum in den Bann ziehen.

Das könnte grundsätzlich klappen, denn stilistisch mischt die Norwegerin dezente Elemente aus Electro, Folklore, Cabaret und Pop zu einer jazzigen Melange, die auf der stimmlichen Seite mit Tori Amos vergleichbar ist und hier und da die verschrobenen Seiten einer Björk Gudmundsdóttir offenbart. Diese Zutaten garantieren auf jeden Fall ein abwechslungsreiches Album, mit dem sich die 31-Jährige nicht hinter ihren weiblichen Jazz-Kolleginnen zu verstecken braucht.

Auf „Red“ finden sich harmonische Balladen wie „Red or dead“ und „Song for Alice“, dramatische Stücke mit instrumentalen Feuerwerken aus Posaune, Akkordeon, Klarinette, Cello, Saxophone, Glockenspiel, Piano und ausgeprägter Percussions-Arbeit („Quiet noise”, „Mr. Barn“, „Cohesion“) sowie stimmige Coverversionen („My heart belongs to daddy“). Damit gelingt Randi Tytingvag ein zeitloses Werk, das nicht nur den beinharten Jazzfan gefallen dürfte.


Anspieltipps:

  • Why
  • Red or dead
  • Song for Alice
  • How can you know?
  • Matthias Reichel

    Gastkritiken

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    Playlist

    CD 1
    1. Red or Dead
    2. Quiet Noise
    3. My Heart belongs to Daddy
    4. Queen & King
    5. Why
    6. Mr. Barn
    7. Song for Alice
    8. Cohesion
    9. Big in China
    10. How can you know?
    11. A Trip to the Moon