LeAnn Rimes - Lady & Gentlemen - CD und MP3s - Kritiken, Berichte, Videos und Infos

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LeAnn Rimes
Lady & Gentlemen
Coverbild: LeAnn Rimes - Lady & Gentlemen
CDstarts.de:4/10
Leser:
5.5 / 10
5.5 / 10
VÖ:11.11.2011
Genre:Country-Pop
Spieldauer:48 Minuten
Label:Curb/WEA


Der Name LeAnn Rimes schwirrt gefühlt seit Ewigkeiten durch die Köpfe nichtsahnender Radiohörer und Countryfans. Kein Wunder, war ihr größter Erfolg doch auch ihre erste Single im Jahr 2000 „Can't Fight The Moonlight“. Damals, als Shania Twain noch ein Erfolg versprechendes Vorzeigeprodukt war und der Country in Europa nicht mit Aufs und Abs zu kämpfen hatte. Der nachlassende Erfolg der gerade mal 29-Jährigen hat sie dann wohl auch einiges an Mut gekostet. Erst der Aufschwung neuer Country-Sternchen, wie zum Beispiel Taylor Swift haben der jungen Dame den Mut gegeben, selbst wieder zum Mikrofon zu greifen. Warum ist fraglich, da die letzten beiden LeAnn-Rimes-Alben jeweils die Top 3 in den USA knackten. Wahrscheinlich liegt es an der mehr oder minder erfolgreichen Karriere als TV-Darstellerin.

Auch deswegen hatte Rimes eventuell keine Zeit eigene Tracks zu schreiben und bringt fünf Jahre nach ihrem letzten Album eine LP, die kein einziges Original vorweisen kann. LeAnn Rimes interpretiert Klassiker des Genres lieber neu mit ihrer tiefen, klaren Stimme, die dieses langgezogene Element bekommt, wie es bei Country-Sängern üblich ist. Die Schule der traurigen US-Folker weiß, wie sie ihren Nachwuchs ausbildet. Aber da LeAnn Rimes tatsächlich keine Eigenkreationen zaubert, bleibt es dabei, dass auch nach fünf Jahren nichts Neues zu berichten ist. Rimes spult die schnellen, wie auch die langsamen Stücke in bewährter Art herunter und die Arrangements klingen auch alle brav so, als könnten sie keinem Hörer etwas zu Leide.

Die Instrumente, wenn man sie denn noch so nennen kann, schaffen es von Song zu Song identisch zu klingen und man fragt sich gerechtfertigt, ob es sich überhaupt um echte Instrumente oder bloß Synthesizer handelt. Dass LeAn Rimes klingt wie immer, kann man jetzt natürlich positiv, wie auch negativ sehen. Keine Entwicklung ist im Musikgeschäft schließlich auch eine Entwicklung und wer sich im Genre auskennt, wird genügende der Songs erkennen. Allein dass der Mehrwert der Lieder im Vergleich zu den originalen um den Nullwert bewegt, macht das Abenteuer kaputt und allein Laien werden sich freuen können „neue“ Lieder von ihrem Country-Pop-Idol zu hören. Dann handelt es sich bei „Lady & Gentlemen“ um ein durchschnittliches Album, das ohne Höhepunkte und Längen vom Start ins Ziel rollt und für den Amerikaner in uns eine Beruhigungskur darstellen. Dass bei dieser Musik der Puls steigt, ist nahezu ausgeschlossen. Ob man aber zu diesen recht schnell eintönig arrangierten Tracks ausspannen kann, ist ebenso fragwürdig.


Anspieltipps:

  • Only Mama That'll Walk The Line
  • He Stopped Loving Her Today
  • Crazy Women

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Playlist

1.  Swinging
2.  Wasted Days And Wasted Nights
3.  Only Mama That'll Walk The Line
4.  I Can't Be Myself
5.  16 Tons
6.  Help Me Make It Through The Night
7.  Rose Colored Glass
8.  A Good Hearted Woman
9.  When I Call Your Name
10.  He Stopped Loving You Today
11.  Blue
12.  The Bottle Let Me Down
13.  Crazy Women
14.  Give
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