Lay Down Rotten
Mask Of Malice
Mask Of Malice
| CDstarts.de: | 7/10 |
| Leser: | |
| VÖ: | 24.02.2012 |
| Genre: | Death Metal |
| Spieldauer: | 42 Minuten |
| Label: | Metal Blade/Sony Music |
Alles in allem ist „Mask Of Malice“ kein schlechtes Album, sondern eine Ansammlung von guten bis hervorragenden Todesbleibolzen.
Das hessische Schwergewicht Lay Down Rotten hat sich nach dem guten, aber nicht überragenden „Gospel Of The Wretched“ (05/2009) endlich eine längere Auszeit genommen und legt nun nach fast drei Jahren (die längste Schaffenspause zwischen zwei Alben der Hessen) mit „Mask Of Malice“ den bereits achten Longplayer seit der Gründung 1999 vor. Darauf zelebrieren Jost Kleinert (Gesang), Nils Förster (Gitarre), Daniel Seifert (Gitarre), Uwe Kilian (Bass) und Timo Claas (Schlagzeug) ein weiteres mal tief in die Magengrube einschlagenden Death Metal der alten Schule, der nicht von ungefähr an langjährige Weggefährten wie Kataklysm, Six Feet Under, Amon Amarth, At The Gates, Bolt Thrower oder Hypocrisy erinnert.
„Forgive me father for I have sinned“ – So ähnlich eröffneten schon Impious im Januar 2007 ihre „Holy Murder Masquerade” und auch der Protagonist von „Mask Of Malice“ muss sich seinen inneren Dämonen stellen. Eingebettet in eine drückende Todesbleiatmosphäre, die direkt aus dem Vorhof der Hölle stammen könnte, jagen Kleinert & Co. den Hörer dann in etwas weniger als einer Dreiviertelstunde durch simpel angelegtes Gemetzel mit Schleudertraumagarantie („...And out come the wolves“, „The devil grins“), unglaublich packende und mit subtilen Melodien ausgestatte Death Metal-Juwelen („Deathchain“, „Mask of malice“) oder knüppelharte Doublebassorgien („Hades resurrected“, „A darker shade of hatred“).
Die neun Longtracks („Nightfall“ ist nur ein 50 Sekunden langes Intermezzo) halten das Niveau allerdings nicht durchgehend und so besteht „Swallow the bitterness“ in den letzten zwei Minuten lediglich aus Wiederholungen und „La serpenta canta“ und „The loss“ sind nicht mehr als durchschnittliche Prügelnummern, die das Prädikat „Füllmaterial“ auf ihren brandschatzenden Leib geschrieben haben. Alles in allem ist „Mask Of Malice“ kein schlechtes Album, sondern eine Ansammlung von guten bis hervorragenden Todesbleibolzen, die nicht immer ins Schwarze treffen, aber wie z.B. das letzte Machwerk von Debauchery namens „Germany´s Next Death Metal“ (03/2011) eine höllisch gute Laune verbreiten.
Anspieltipps:
Das hessische Schwergewicht Lay Down Rotten hat sich nach dem guten, aber nicht überragenden „Gospel Of The Wretched“ (05/2009) endlich eine längere Auszeit genommen und legt nun nach fast drei Jahren (die längste Schaffenspause zwischen zwei Alben der Hessen) mit „Mask Of Malice“ den bereits achten Longplayer seit der Gründung 1999 vor. Darauf zelebrieren Jost Kleinert (Gesang), Nils Förster (Gitarre), Daniel Seifert (Gitarre), Uwe Kilian (Bass) und Timo Claas (Schlagzeug) ein weiteres mal tief in die Magengrube einschlagenden Death Metal der alten Schule, der nicht von ungefähr an langjährige Weggefährten wie Kataklysm, Six Feet Under, Amon Amarth, At The Gates, Bolt Thrower oder Hypocrisy erinnert.
„Forgive me father for I have sinned“ – So ähnlich eröffneten schon Impious im Januar 2007 ihre „Holy Murder Masquerade” und auch der Protagonist von „Mask Of Malice“ muss sich seinen inneren Dämonen stellen. Eingebettet in eine drückende Todesbleiatmosphäre, die direkt aus dem Vorhof der Hölle stammen könnte, jagen Kleinert & Co. den Hörer dann in etwas weniger als einer Dreiviertelstunde durch simpel angelegtes Gemetzel mit Schleudertraumagarantie („...And out come the wolves“, „The devil grins“), unglaublich packende und mit subtilen Melodien ausgestatte Death Metal-Juwelen („Deathchain“, „Mask of malice“) oder knüppelharte Doublebassorgien („Hades resurrected“, „A darker shade of hatred“).
Die neun Longtracks („Nightfall“ ist nur ein 50 Sekunden langes Intermezzo) halten das Niveau allerdings nicht durchgehend und so besteht „Swallow the bitterness“ in den letzten zwei Minuten lediglich aus Wiederholungen und „La serpenta canta“ und „The loss“ sind nicht mehr als durchschnittliche Prügelnummern, die das Prädikat „Füllmaterial“ auf ihren brandschatzenden Leib geschrieben haben. Alles in allem ist „Mask Of Malice“ kein schlechtes Album, sondern eine Ansammlung von guten bis hervorragenden Todesbleibolzen, die nicht immer ins Schwarze treffen, aber wie z.B. das letzte Machwerk von Debauchery namens „Germany´s Next Death Metal“ (03/2011) eine höllisch gute Laune verbreiten.
Anspieltipps:
- Deathchain
- Mask Of Malice
- Hades Resurrected
Autor: Albert Ranner
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