Kaiser Chiefs - Souvenir: The Singles 2004-2012 - CD und MP3s - Kritiken, Berichte, Videos und Infos

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Kaiser Chiefs
Souvenir: The Singles 2004-2012
Coverbild:  Kaiser Chiefs - Souvenir: The Singles 2004-2012
CDstarts.de:6.5/10
Leser:
6.1 / 10
6.1 / 10
VÖ:01.06.2012
Genre:BritPop
Spieldauer:59 Minuten
Label:Polydor/UNIVERSAL
„Best Of“ war gestern. Die Kaiser Chiefs präsentieren alle Singleauskopplungen aus vier Studioalben.

Fans wissen, dass Singles nicht immer die besten Tracks auf den Alben ihrer Lieblingsbands sind. Ob tot gespielt oder einfach nur zu simpel: die Gründe reichen für viele Bands und ihre Historien. Die Kaiser Chiefs stehen auf „Souvenir“ zumindest sofort dazu, dass es sich um eine Single-Ansammlung handelt. Das böse „Best Of“ steht nirgends auf der Platte und wäre auch eine deftige Übertreibung. In acht Jahren sind 16 Titel zutage gekommen, die den Hörer mal mehr und weniger verzaubert haben.

Die Stilvorlieben der Chiefs haben sich nicht großartig gewandelt, wie man zwischen „Oh My God“ und ihrer ersten großen Nummer „Everyday I Love You Less And Less“ merkt. Das Album überrascht dem Single-Geist entsprechend nicht mit Ausreißern, sondern komprimiert das Schaffen einer der besseren BritPop-Bands auf zwei Stilrichtungen. Da wären die knalligen Radio-Ohrwürmer mit „Oh My God“, „I Predict A Riot“ und „Everyday I Love You Less And Less“ und zum anderen die elektronisch angehauchten Ausflüge der Band (z.B. „Little Shocks“, „Love's Not A Competition (But I'm Winning)“). Zwischendinger verirren sich kaum auf das Album und versagen – abgesehen von „Ruby“ - dabei im Ohr der Hörer zu bleiben.

Gerade die zweite Hälfte des Albums kann nicht mehr mit einprägsamen Melodien unterhalten und erhält lediglich den Geist der Kaiser Chiefs aufrecht. „Modern Way“, „Good Days Bad Days“ und „Man On Mars“ sind allesamt nicht schlecht, aber im Endeffekt nur Nummern, die man nebenbei hören möchte. An dieser Stelle wünscht man sich, dass die Band und/oder der Publisher nach interessanteren Liedern Ausschau gehalten hätte. So hätte man mit der Hälfte an Singles, die tatsächlich Zugpferde für die Band waren, neue Hörer an Land ziehen können. Anstatt dessen wird ein Drittel des Albums einfach untergehen und sich nicht allzu oft wieder in der Playlist der meisten Käufer wiederfinden.


Anspieltipps:

  • Ruby
  • Oh My God
  • Everyday I Love You Less And Less

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Playlist

1.  Oh My God
2.  Ruby
3.  I Predict A Riot
4.  Never Miss A Beat
5.  Everything Is Average Nowadays
6.  The Angry Mob
7.  Listen To Your Head
8.  Everyday I Love You Less And Less
9.  Little Shocks
10.  Love's Not A Competition [But I'm Winning]
11.  Good Days Bad Days
12.  On The Run
13.  You Can Have It All
14.  Modern Way
15.  Man On Mars
16.  Kinda Girl You Are
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