Sonata Arctica - Stones Grow Her Name - CD und MP3s - Kritiken, Berichte, Videos und Infos

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Sonata Arctica
Stones Grow Her Name
Coverbild: Sonata Arctica  - Stones Grow Her Name
CDstarts.de:6/10
Leser:
4.9 / 10
4.9 / 10
VÖ:18.05.2012
Genre:Power Metal
Spieldauer:54 Minuten
Label:Nuclear Blast/WEA
Ein Power Metal Spätwerk mit viel Licht und ebenso viel Schatten.

Sonata Arctica ist eine Power-Metal-Band, die wie kaum ein anderer Genrevertreter so viele fanatische Fans um sich scharen konnte. Deshalb ist jede Rezension zu einem neuen Album, sei es nun eine durch und durch positive oder ein Verriss ein Drahtseilakt. Es ist nämlich mittlerweile klar, dass Sonata Arctica mit „Unia“ eine klare Zäsur in ihrer Diskographie gemacht haben und während die angesprochenen Fans weiterhin fest wie ein Fels in der Brandung zu jeder Aktion ihrer Band stehen, wenden sich andere mit Schaudern ab oder sind zumindest sehr kritisch. Die Begründungen lesen sich dabei immer in etwa gleich: Kein Speed mehr, keine Doublebass, kein Falsett, keine Energie, kein Power Metal.

Alben wie „Silence“ und ganz besonders „Reckoning Night“ sind nach wie vor das Non plus ultra dieser prinzipiell immer noch sehr feinen Band. Mehr noch: Die genannten Alben zählen sogar zum besten und interessantesten, was das Genre in der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts hervorgebracht hat. Manche behaupten ja, Sonata Arctica seien die legitimen Nachfolger von Stratovarius gewesen. Genau genommen haben sie sogar schon sehr früh, in einer pre-Unia Zeit, eigene Akzente setzen können und dem Power Metal trotz und auch gerade wegen des Booms der frühen 00er-Jahre so manche neue Nuance gegeben. Der Rest ist dann ebenfalls Geschichte. „Unia“ kam und sorgte für ratlose Gesichter, „The Days Of Grays“ machte es dann für viele Hörer als „Make it or break it“-Album noch einmal spannend und konnte immerhin in Ansätzen alte Gefühle zurückbringen, ohne aber die drohende Faust des bandeigenen Fortschritts zu senken.

Nur wenige Bands, seien sie nun Vertreter des Power Metals oder eines anderen Subgenres, schaffen es nun aber wirklich elegant und sinnvoll progressive Elemente sinnvoll einzubauen. Sonata Arctica gehören da nur bedingt dazu. Im gewissen Rahmen war das zwar immer cool oder sogar extrem gut („Champagne Bath“, „The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet“), aber ein Großteil des „Unia“-Albums bezeugte, dass Fortschritt des Fortschritt willens einfach nicht homogen ist. Ohne roten Faden und völlig orientierungslos, musikalisches Thema an Thema an Thema an Thema angereiht, nur damit es irgendwie verwinkelt klingt? Ist es wirklich das, wofür man Sonata Arctica lieben lernte? Sicherlich nicht. Ist es legitim? Eigentlich auch.

„Stones Grow Her Name“ macht in der Hinsicht, dass es sich nun nicht mehr um die alten Sonata Arctica handelt, keine Gefangenen. Es gibt einige wirklich grandiose Lieder, andere sind es definitiv nicht. Aber so sehr sich jeder seine eigene Meinung machen soll, so sehr werden „Altfans“ sich damit abfinden müssen, dass ihre Heroen wohl nie wieder zurück kommen werden. C'est la vie!

Es fängt dabei wirklich vielversprechend an. „Only The Broken Hearts (Make You Beautiful)“ ist ein gelungener Start in das Album und hätte sicherlich auch auf eins wie „Winterheart's Guild“ oder „Reckoning Night“ gepasst, auch wenn der Fuß alles andere als auf dem Gaspedal ist. So oder so geht der Opener wirklich klar und ist ein guter Kompromiss für die Fans von früher so wie für den selbst eingeschlagenen Weg der Band. Ganz anders ist da schon „Shitload Of Money“, ein geerdeter, moderner Rocksong, der stellenweise leicht angeproggt wirkt. Das Ding stampft sich wirklich toll in die Gehörgänge und macht Spaß. Wer trotzdem einen Kulturschock erleiden möchte, der bekommt mit „Losing My Insanity“ dann einen sehr modernen Power-Metal-Song, der wieder nicht mit Highspeed daher kommt, aber dennoch zeigt, dass die Band weiß was sie tut. Ironischerweise erinnert die Komposition eher an Stratovarius als alles, was die Band früher gemacht hat.

„Somewhere Close To You“ ist stellvertretend dafür, dass Bands nichts tun sollten, was sie nicht können. Nur weil man sich zum Metal zählt, heißt das noch lange nicht, dass man mit harten Riffs jonglieren muss. Wer Thrash hören will, legt eine Platte von Megadeth, Kreator oder Anthrax auf und spart sich blutleere und ungekonnte Experimente einer Band, die ganz andere Qualitäten hat. Und damit kein Fan vollkommen verschreckt wird, gibt es dann noch ein leises, latentes Aufblitzen der ureigenen Trademarks. „Somewhere Close To You“ ist in dieser Hinsicht eine absolute Farce. Die wohl aus purem Selbstzweck gewählte Härte („Damit wir das mal gemacht haben“) ist mit dem süßlich-sinistren Keyboard stellenweise gepaart. Und letzteres wirkt dabei wie eine pure Alibifunktion. Gewollt aber nicht gekonnt katapultiert die Band diese sehr lieblose Nummer in den Abgrund ihres Songkatalogs. Die Single „I Have A Right“ ist da fast schon eine Erlösung, auch wenn sie sicherlich nicht zu den stärksten Auskoppelungen Sonata Arcticas gehört. Die cheesigen, aber tollen Keyboarddudeleien machen Spaß und der Song ist definitiv ein Ohrwurm. Selbst das Kindergebrabbel wirkt irgendwie stimmig.

„Alone In Heaven“ ist eine oppulente Powerballade mit großartigem Bombasthook. Die leichten Differenzen in der Stimmung, d.h. zwischen Strophe, Bridge und Refrain, machen den Song interessant, werden in dem ein oder anderen Ohr aber nicht unbedingt Anklang finden. „Alone In Heaven“ hätte gut auf „Unia“ gepasst und wäre da einer der stärksten Titel gewesen. Ebenfalls auf „Unia“ hätte das ruhige „The Day“ eine gute Figur gemacht. Dieses kleine Werk gehört zum stärksten, was die Finnen jemals komponiert haben und wäre eine Bereicherung für jedes Album gewesen. Das Flirten mit Prog wirkt hier tatsächlich extrem gut, der Song ist atmosphärisch dicht und extrem ungewöhnlich sowie in punkto Songwriting stimmig und intelligent. Man hat sich einfach mal gespart, ihn zu überladen. Das direkt auf „The Day“ folgende „Cinderblox“ ist da ähnlich. Einen von Fideln und Banjo (!) getragenen Power-Metal-Song hört man auch nicht alle Tage. Wer abgefahrene Brainfucks wie „Champagne Bath“ mag, wird „Cinderblox“ ebenfalls toll finden.

„Don't Be Mean“ ist dann die obligatorische Ballade, die in der Menge der wirklich guten Balladen der Band untergeht. Klar, gesanglich ist alles top, die Violinenuntermalung ist tausend mal gehört, aber stilsicher. Aber „Don't Be Mean“ wirkt einfach zu wahllos. Die kommenden zwei Teile von „Wildfire“, sind dann leider schwach. „Wildfire“ mit/ohne Part I kennt man ja schon vom Album „Reckoning Night“. Die beiden Nachfolger verzichten allerdings darauf den „Ursprung“ zu zitieren.

„One With The Mountain“ und „Wildfire Town, Population: 0“ sind beide überladen, damit extra viel passiert. Gleichermaßen fehlt beiden die Richtung und es wurde wild kompiliert. Das ist so als ob man sich in Jam Sessions nicht von überschüssigem, unpassendem Material trennen konnte. „One With The Mountain“ kaschiert das noch mit seinem Refrain, ist aber trotzdem uninspiriert. „Wildfire Town, Population: 0“ möchte dann und wann den Härtegrad und die Verrücktheit (Stichwort: Progressivität) hochdrehen. Selbst an Natur-Ambient-Gezwitscher wird da nicht gegeizt. Und dann am Ende soll man denken, dass sich eine Gruppe so weiterentwickelt? Das ist „sich im Kreis drehen“, egal was man mal gemacht hat oder noch machen will. Es ist ärgerlich, dass eine Band, die Songs wie „White Pearl“, „Black Ocean“, „The Power Of One“ oder auch „Deathaura“ geschrieben hat, plötzlich so sehr ihr Niveau sinken lassen.

So souverän Sonata Arctica in ihrem Handeln auch sein mögen und so professionell die Band es auch versteht ihr Zeug zu komponieren: „Stones Grow Her Name“ ist einfach nicht das Überwerk geworden, das sich viele Power-Metal-Fans erhofft haben. Viele werden sich weiterhin die alten Glanztaten dieser Band zurückwünschen, aber realistisch betrachtet wird das wohl nicht so schnell passieren. Die Finnen sind dafür einfach zu festgefahren und schwören zu sehr auf ihren seit einigen Jahren etablierten Sound. Insgesamt bleibt ein Album mit viel Licht aber ebenso viel Schatten, welches sich gerade eben noch aus der Mittelmäßigkeit retten kann. Dafür sorgt die ein oder andere Komposition, die beweist welche Ausnahmeerscheinung Sonata Arctica in ihrem Genre sind.


Anspieltipps:

  • Losing My Insanity
  • Alone In Heaven
  • The Day
  • Cinderblox

Leserkritiken

Avatar Napolus:
"Sonata Arctica (SA) - ist das nicht diese finnische Happymetal-Combo?" Dem kann man nur bedingt zustimmen... immerhin blickt die Band nun schon auf eine 16jährige Geschichte voller Entwicklung zurück. Mit dem Debütalbum "Ecliptica" sprang man im Jahre 1999 sicherlich auf den damals sich in voller Fahrt befindenden Powermetalzug auf, den Bands wie Hammerfall, Gammy Ray oder Stratovarius kräftig befeuerten - vor allem letztere standen in Sonata Arcticas Anfangstagen Pate für die musikalische Ausrichtung, wurde doch dort vor allem nach dem Motto musiziert "wer kann schneller spielen und höher singen". Doch bereits zu dieser frühen Zeit offenbarte die Band ihr Potential, verboten poppige Medodien mit knallharten und ultraschnellen Metalriffs in Einklang zu bringen - bereits auf dem zweiten Album "Silence" wurde dieses scheinbar bis zur Perfektion getrieben, was von vielen auch heute noch (mich eingeschlossen) als eins der Highlights der Bandgeschichte gilt. Trat mit den beiden Nachfolgealben eine gewisse Stagnation ein, auch dem in die Höhe geschnellten Bekanntheitsgrad und dem damit verbundene Tourstress geschuldet, folgte mit "Unia" im Jahr 2007 der ultimative Befreiungsschlag. Während alte Heroen wie Stratovarius oder Hammerfall sich nur noch selbst zitierten und leidlich anhörbare uninspierierte Abgesänge auf die gute alte Zeit unters Volk brachten, entdeckte SA sich vollkommen neu, und produzierte ein Album, was die Fans spilttete wie ein Hammerschlag - für die einen die ultimative Neuerfindung der Band, für die anderen der schiere Teufel in CD-Gestalt. Die einfachen mitsingbaren Uptemponummern der Vergangenheit wichen verwinkelten komplexen Songstrukturen im Midtempobereich, sämtliche herkömmlichen Muster wurden aufgebrochen, keine augenscheinlichen Refrains, dafür Tempowechsel, Breaks, Melodiesprünge... kurz gesagt, ein Album, was vor allem viele Fans der ersten Stunde in ihre CD-Schränke verbannt haben, und nie wieder rausholten. War ich auch Anfangs wie vor den Kopf gestoßen von dieser nur scheinbaren Unzugänglichkeit, ließ ich mich auf "Unia" ein, strich die alten SA-Platten erstmal aus meinem Kopf, und schaffte es so, die Genialität dieser Scheibe für mich zu entdecken, und bis heute stellt sie für mich den uneingeschränkten Höhepunkt der Bandgeschichte dar - ein Progressive-Melodic-Metal-Album der Extraklasse, was einen nicht mehr loslässt. Für die Band selber war es der einzig mögliche Weg, sich aus der Umklammerung des starren und zum Aussterben führenden Powermetal-Korsetts zu lösen, und sich von einer eher belächelten Kapelle zu einer ernstzunehmenden Rockband zu entwickeln, die mittlerweile keine musikalischen Grenzen mehr beachten muss, und sich genreübergreifend uneingeschränkt austoben kann. Leider ließ man sich darauf ein, mit dem 09er Output "The Days of Grays" die Fans der alten Stunde wieder etwas besänftigen zu wollen, was dann doch zu einer etwas kruden Mischung aus Pop, Metal und Progressive Rock führte, die generell niemanden wirklich zufrieden stellte und trotz einiger herausragender Songs dann auch im Durchschnitt eher solide Kost bot. Weg vom progressiven Klanggewitter, wieder eher hin zu traitionellen Songstrukturen, Keyboards und auch orchestralen Einlagen. Dennoch wurde die Abkehr von alten Doublebass-Krachern hin zu eher im Midtempo angelegten Rocksongs weiter vorangetrieben... Nun steht das neueste Album in den Läden mit "Stones Grow her Name" - und wieder geht die Band in eine neue, eine andere Richtung. Die keyboardlastigen und poppigen Klänge des Vorgängers weichen nun teilweise wieder härteren erdigeren Gitarrenriffs, und man lässt es sich auch nicht nehmen, die Fans wieder mit allerlei Soundexperimenten zu überraschen. Ob die Überraschung positiv oder negativ ausfällt, das mag jeder für sich entscheiden. Über jeden Zweifel erhaben ist dabei natürlich die unverwechselbare Stimme von Frontmann und Mastermind Tony Kakko, die jedem Song den ultimativen Stempel aufdrückt. Grundlegend lässt sich feststellen, dass sich 5 erstklassige Songs auf dem Album befinden, die mit 30 min Spielzeit schon alleine die Anschaffung für jeden SA-Fan rechtfertigen. Herausragend ist sicherlich der Song "The Day" zu nennen - eine grandiose Komposition, die Sonata Arctica so zeigt, wie ich sie mir immer wünschen würde. Losgelöst von herkömmlichen Standard-Songmustern, ohne eigentlichen Refrain und nur gestützt durch ein musikalisches Grundmotiv, entsteht ein harmonisches atmosphärisch dichtes Stück Musik. Untermalt von Keyboard und Pianoklängen und im Midtempo-Bereich angesiedelt, werden immer neue Melodiebögen geschlagen. Gerade deshalb hat mich der Song gleich beim ersten Hören in seinen Bann gezogen. Ähnlich wie "Juliet" vom Vorgängeralbum, ein Song, der sich aufgrund seiner Struktur eigentlich komplett vom restlichen Album abhebt, und vielleicht deshalb genau so positiv hervorsticht - leider vieeeel zu kurz. "Cinderblox" hingegen ist der Song, der schon im Vorfeld des Albums für reichlich Verwirrung im Fan-Lager gesorgt hatte. Paradoxerweise ist es eigentlich der Song des Albums, der am ehesten von Aufbau und 'Melodieführung an selige "Silence"-Zeiten erinnert - der auf der anderen Seite auch den bisher größten Stilbruch darstellt, indem man die Keyboards durch ein Banjo ersetzt hat. Und das funktioniert erstaunlich perfekt. Ansonsten ein typischer SA-Doublebass-Song mit Ohrwurm-Refrain und extra Country-Touch. Ganz großes Kino für mich! Und mitnichten eine reine Funveranstaltung, sondern ein waschechter Metalsong. "Wildfire II" und "Wildfire III" sind dann auch Songs, wo man sich auf die eigentlichen Stärken besinnt. Abwechslungsreiche Melodic-Metalsongs, mit großartigen Harmonien, Tempowechseln... ein Hauch aller bisherigen Alben weht durch beide Songs. Ist Teil II eher im Mid-Tempo gehalten und vielleicht mehr für "Unia"-Freunde interessant, wird bei Part III nochmal ordentlich aufs Gas gedrückt, dass auch Fans der ersten Stunde sicherlich ein Lächeln aufs Gesicht bekommen werden. "I Have A Right" schließlich glänzt durch verspielte atmosphärische Keyboardsounds und einem fiesen Ohrwurmrefrain, der einen ewig verfolgt. Als erste Single sicher eine ideale Wahl und ein toller Song. Die restlichen Songs des Albums können das Niveau nicht so ganz halten. "Only The Broken Hearts", "Losing My Insanity" und "Alone In Heaven" sind solide SA-Songs, die sich ideal ins Gesamtbild des Albums einfügen. Mal etwas schneller, mal härter, mal rockiger, ohne aber jetzt durch besondere Sternstunden zu glänzen - gut anzuhören, aber im Prinzip auch austauschbar. "Don't Be Mean" ist eine typische SA-Ballade, die auf dem Album als Verschnaufpause vorm Finale sehr gut platziert ist, und auch ein wenig zum Träumen anregt, mit wunderschöner Streichereinlage. Allerdings ist der Song auch so schnell wieder vergessen, wie er vorbei ist. Das Schicksal von Balladen auf Metal-Alben *g* Zwei Songs sollte man noch gesondert erwähnen. "Shitload of Money" ist für mich einer der ungewöhnlichsten Songs auf SGHN. Ein cooles Stück Mucke, keine Frage - aber so gar nicht bandtypisch. Ein Rock-Stampfer irgendwo zwischen Smoke On The Water und Highway To Hell. Live sicherlich ein Stimmungsanheizer - ich sehe schon die Leute bei den "hey, hey"-Sprechchören die Fäuste nach oben recken. Nur geht bei deser Art Musik natürlich eine der größten Stärken der Band völlig ab - Atmosphäre zu schaffen und Emotionen zu wecken. Die einzige Atmosphäre hier ist "Party machen". mitgröhlen und feiern vielleicht. Als Einzelsong ne hübsche Abwechslung, aber hoffentlich keine zukünftige Entwicklung, denn ein ganzes Album dieser Art würde mich persönlich sehr anstrengen zu hören. Die Intention bei "Somewhere Close to You" war es dann offenbar, die Boxen mal kurz richtig durchzuspülen. So kommt es mir zumindest bei diesen mordsmäßigen Riffs vor, die einem da entgegenbrettern. Das ist sicherlich mit Abstand das härteste Stück Musik, was die Band bisher veröffentlicht hat. Leider ist es meist so, dass bei mehr Härte die Melodie etwas auf der Strecke bleibt. Hier dummerwiese auch. Der Song ist auf jeden Fall ein echtes Brett - hier gilt auch, als einzelner Song passt er ins Gesamtbild und bietet mal eine andere Seite von SA - auf ein ganzes Album aufgepumpt möcht ich das aber auch nicht hören, für die Abteilung "Härte" gibt es da andere Bands. Fazit: Klasse Album, und absolute Kaufempfehlung. Gemessen an der Bandgeschichte ist dies sicher nicht das stärkste Album, aber wenn man den Musikmarkt generell als Maßstab heranzieht, ist Sonata Arctica in dieser Sparte Melodic/Progressive-Metal eine echte Hausnummer. Es ist zwar nicht alles auf SGHN ein Highlight, aber in Sachen Abwechslung und kurzweiligem Hörvergnügen macht den Finnen mittlerweile kaum einer mehr was vor.
8 / 10
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Playlist

1.  Only The Broken Hearts [Make You Beautiful]
2.  Shitload Of Money
3.  Losing My Insanity
4.  Somewhere Close To You
5.  I Have A Right
6.  Alone In Heaven
7.  The Day
8.  Cinderblox
9.  Don't Be Mean
10.  Wildfire, Part: II - One With The Mountain
11.  Wildfire, Part: III - Wildfire, Town, Population: 0
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