KritikMit 17 hat man noch Träume – oder ein Friese auf dem Weg zum Rockstar, weg vom platten Land, hin in die Großstadt. Carl Carlton: ein Mann, eine Gitarre, plus Band. Er ist seit unzähligen Jahren Gitarrist der Peter Maffay Band und des Panik Orchesters von Udo Lindenberg. Er spielte an der Seite von Wolfgang Niedecken in der Leopardefellband, agierte neben Robert Palmer, Joe Cocker, Manfred Man, Mink deVille, Nina Hagen, Herman Brood und vielen anderen. Der Mann hat es faustdick hinter den Ohren.
2001 startet Carl Carlton, nach vielen Jahren unermüdlichem Gitarrenspiel für eine Menge Prominenz, wie oben erwähnt, erstmals solo mäßig durch. Mit seinen Songdogs und dem Debüt „Revolution Avenue“ bewegt sich Carl auf den Pfaden einer anderen legendären Rockband – den Rolling Stones. Keine Coverversionen alter Klassiker, vielmehr riechen die Songs aus der Feder Carltons nach den alten Mannen und klingen gleichfalls so wie Jagger, Wood, Richards, Wyman und Watts. Und das hat es wirklich in sich. Gut gemachter und getimter Rock, etwas New Orleans und Mississippi Blues und jede Menge dies und das. Carl Carlton hat den Nerv getroffen und das nicht nur mit Gitarre, sondern gerade auch mit seiner außergewöhnlichen Stimme. 2003 erscheint mit „Love & Respect“ ein weiteres Album. Auf Beiden agieren neben den Songdogs illustre Gäste, wie Levon Helm (The Band), Ronnie Wood (Rolling Stones), Robert Palmer, Ian McLagan (Small Faces), Bobby Keys und andere. Nicht nur eine exzellente Band, sondern auch eine überzeugende Musikauswahl. Wer sich allerdings den Rock der Songdogs einmal live und in Farbe reinziehen möchte, der sollte sich die Konzerttermine der Band unbedingt an die Haustüre nageln. Das darf man nicht verpassen – beeindruckend, mitreißend und ein wenig verhext – Carl Carlton und seine Mannen geben dem Rock die Sporen. Einen erstklassigen Vorgeschmack auf das, was man verpassen würde, falls man kein Konzert der Band besucht, liegt nun in den CD-Regalen. Carl Carlton & The Songdogs präsentieren sich live und ungeschminkt auf „Cahoots & Roots“. Das Beste aus den zwei bereits veröffentlichten Studioalben und ein paar unveröffentlichte Leckerbissen – u.a. der John Lennon Klassiker „Instant Karma“ und zwei Stücke mit Robert Palmer „Mama Talk To Your Daughter“ und „Why Get Up“. Das Doppelalbum ist ein Muss für rockige Jungs und Mädels. Da bleibt kein Auge trocken. Die Rockkultur lebe hoch. Gute Laune ohne Abbruch. Anspieltipps: Gastkritiken CaHoots&Roots (Carmen)
Eine absolut empfehlenswerte CD.Mit klassischen, handgemachten Rock und Blues, eine Live-CD, die nicht durch das Puplikum *gestört* wird, sondern das zu hören ist, was zu hören sein soll, gute...
Cahoots & Roots (Anita)
Super Album. Beim Zuhören ist man in die Konzerte zurückversetzt, wenn man denn dabei war. Es macht einfach Spaß, dieser großartigen Band zuzuhören, ob bei eigenen Songs oder z.B. "Instant Karma"....
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