Band: Spawn
Album:Human Toxin
Genre:Death Metal
Laufzeit:33 Minuten
Label:Morbid Records/SOULFOOD
VÖ:13.12.2004
10/10 Punkte 9/10 Punkte 8/10 Punkte 7/10 Punkte 6/10 Punkte 5/10 Punkte 4/10 Punkte 3/10 Punkte 2/10 Punkte 1/10 Punkte
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Kritik

Seit fünf Jahren werkeln die Berliner Death Metaller von Spawn jetzt schon an ihrer Karriere herum. Hervorgegangen aus der Underground-Band Mortal Viruz, hat sich inzwischen folgendes Line-Up gefunden: Matt (Vocals), Olli (Gitarre), No. (Drums) Hardy (Gitarre) und Janice (Bass). Seine Nachnamen verschweigt das Quintett erfolgreich. 2001 veröffentlichten Spawn ihre Debüt-CD „Systems Full Of Victims”, der nun Album Nummer 2, „Human Toxin“, folgt. Das Markenzeichen von Spawn ist kompromissloser Highspeed Death Metal mit ultra-fetten Grunz-Vocals, die sich wie ein Presslufthammer in das Gehirn des Hörers bohren. Vorab-Fazit: Muss man definitiv gehört haben – auch wenn dabei Blut spritzt!

Es ist absolut rätselhaft, wo Sänger Matt diese abgrundtiefen Growls herholt, mit denen er die neun Songs auf „Human Toxin“ zerfräst. So schauderhaft schön grunzt sonst nur noch Chris Barnes von Six Feet Under. Aber die machen ja inzwischen lieber komische AC/DC-Coveralben, die kein Mensch braucht. Deshalb zurück zu Spawn. Die wüten derweil mit Inbrunst durch ihr bretthartes Songmaterial, dass es eine wahre Freude ist. Mit ordentlich Druck auf der Muschel und unnachgiebiger Aggression in Riffs und Vocals, kloppen Spawn alles in Grund und Boden, was sich sonst noch Death-Metal-Band schimpft. Von den Texten versteht man zwar (fast) kein Wort, doch dafür wütet Eisensäge Hardy an der Gitarre wie die Axt im Wald.

Hier muss man wirklich nicht viel erklären. Die lange Wartezeit auf das Album hat sich absolut gelohnt. Spawn zelebrieren Death-Metal-Getrümmer vom Allerfeinsten ohne Schnörkel und Soundspielereien. „Human Toxin“ ist ein Album, das von der ersten bis zur letzten Minute Spaß macht und in jede ordentliche Death-Metal-Sammlung gehört.



Anspieltipps:

  • Flesheater
  • Hemoglobin
  • Fuck I am dead
  • Fear the just revenge
  • Matthias Reichel

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