Wumpscut
Body Census
Body Census
| CDstarts.de: | 2/10 |
| Leser: | |
| VÖ: | 30.03.2007 |
| Genre: | Industrial-Rock |
| Spieldauer: | 47 Minuten |
| Label: | Betonkopf/SOULFOOD |
Die Vorstellung, dass vielleicht ein entfernter Verwandter des Papstes mit Industrial-Gothic sein Geld verdient, ist irgendwie lustig.
Rudolf Ratzinger aus Landshut ist hoffentlich kein Verwandter von Joseph Alois Ratzinger, der seit 2005 als Papst Benedikt XVI der katholischen Kirche vorsteht. Denn dann wäre Rudy wohl das schwarze Schaf der Familie. Schließlich macht der Gute schon seit vielen Jahren mit seiner Band Wumpscut düsteren Industrial-Gothic und besingt die dunkle Seite der menschlichen Seele. Andererseits ist die Vorstellung, dass ein Verwandter des Papstes mit Gothic Music sein Geld verdient, auch irgendwie lustig. Aber lassen wir das.
Auf dem neuesten Werk „Body Census“ geht es wieder ordentlich rabiat und morbide zur Sache. Die Electro-Industrial-Beats hämmern wie irre, als hätte unser letztes Stündlein geschlagen („My dear ghoul“) und Onkel Ratze krächzt dazu aus seinem Sarg in der Familiengruft („Homo gotikus industrialis“). So was macht höchstens einem Hardcore-Wumpscut-Fan Spaß, wobei auch hier festgestellt werden muss, dass das Fan-Lager inzwischen gespalten ist und jede Veröffentlichung aus dem Hause Ratzinger kontrovers diskutiert wird.
Das sparen wir uns an dieser Stelle. Denn von dem ganzen morbiden Ringelpietz auf „Body Census“ will nichts wirklich hängen bleiben, sodass am Ende nur ein heftiger Kopfschmerz und ein nervöses Augenflimmern übrigbleibt, weil der Hörer durch das stupide Geboller, die ewigen Refrainwiederholen und die durch und durch sinnfreien Texte eine Dreiviertelstunde böse gepeinigt wurde.
Anspieltipps:
Rudolf Ratzinger aus Landshut ist hoffentlich kein Verwandter von Joseph Alois Ratzinger, der seit 2005 als Papst Benedikt XVI der katholischen Kirche vorsteht. Denn dann wäre Rudy wohl das schwarze Schaf der Familie. Schließlich macht der Gute schon seit vielen Jahren mit seiner Band Wumpscut düsteren Industrial-Gothic und besingt die dunkle Seite der menschlichen Seele. Andererseits ist die Vorstellung, dass ein Verwandter des Papstes mit Gothic Music sein Geld verdient, auch irgendwie lustig. Aber lassen wir das.
Auf dem neuesten Werk „Body Census“ geht es wieder ordentlich rabiat und morbide zur Sache. Die Electro-Industrial-Beats hämmern wie irre, als hätte unser letztes Stündlein geschlagen („My dear ghoul“) und Onkel Ratze krächzt dazu aus seinem Sarg in der Familiengruft („Homo gotikus industrialis“). So was macht höchstens einem Hardcore-Wumpscut-Fan Spaß, wobei auch hier festgestellt werden muss, dass das Fan-Lager inzwischen gespalten ist und jede Veröffentlichung aus dem Hause Ratzinger kontrovers diskutiert wird.
Das sparen wir uns an dieser Stelle. Denn von dem ganzen morbiden Ringelpietz auf „Body Census“ will nichts wirklich hängen bleiben, sodass am Ende nur ein heftiger Kopfschmerz und ein nervöses Augenflimmern übrigbleibt, weil der Hörer durch das stupide Geboller, die ewigen Refrainwiederholen und die durch und durch sinnfreien Texte eine Dreiviertelstunde böse gepeinigt wurde.
Anspieltipps:
- Hide and seek
- The beast sleeps within you
Autor: Matthias Reichel
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