Get Cape. Wear Cape. Fly
Searching For The Hows And Whys
Searching For The Hows And Whys
| CDstarts.de: | 8.5/10 |
| Leser: | |
| VÖ: | 21.03.2008 |
| Genre: | Songwriter-Pop |
| Spieldauer: | 45 Minuten |
| Label: | Atlantic/WEA |
Der Engländer Sam Duckworth (21) alias „Get Cape. Wear Cape. Fly“ verkörpert die moderne Variante eines Singer/Songwriters, der fette Beats – wenn nötig – kurzerhand aus dem Laptop holt und seine Akustikgitarre gerne und oft mit den üppigen Klängen eines Pianos sowie Bläsern und Streichern kombiniert. Das brachte ihm mit seinem Debütalbum „The Chronicles Of A Bohemian Teenager“ (2006) nicht nur großes Kritikerlob ein, sondern auch Soundtrack-Beiträge zur mittlerweile eingestellten hippen TV-Serie „O.C. California“, Support-Act-Slots für The Flaming Lips und Funeral For A Friend, drei Shows beim legendären Glastonbury Festival und eine Reise durch den Kongo zusammen mit Damon Albarns (Blur) „Africa Express Project“.
Dass es Sam Duckworth in dieser aufregenden Zeit geschafft hat, ein Album von der Klasse „Searching For The Hows And Whys” einzuspielen, ist bei allen Verpflichtungen und Auszeichnungen die größte Sensation. Wie schon beim gepriesenen Vorgänger kann sich der Hörer darauf verlassen, dass der junge Brite einen großen Bogen um ausgelatschte Songwriterschemata macht, auch wenn in einigen Stücken die akustische Gitarre dominiert und neumodischer Zierrat ausgespart wird.
Solche, von Elliot Smith inspirierte „Back to the Roots“-Titel wie „Moving forward” oder „Postcards from Catalunya” sind feine Gegenparts zu etwas „schärferen“ Kompositionen wie „Could’ve seen it all“, „Waiting for the monster to drown” oder „Let the journey begin“ auf den Pfaden eines DJ Shadow. Doch genau diese Mischung aus altmodisch und total hip macht es aus, dass „Searching For The Hows And Whys” eines der besten Singer/Songwriter-Alben der letzten Monate darstellt. Und dabei haben wir noch gar nicht verraten, dass das britische „wir finden dich alle so toll, talentiert und niedlich“-Nachwuchstalent Kate Nash ein Duett mit Sam Duckworth zu dieser Platte beisteuern darf. Wo, wie und was? Kaufen und herausfinden!
Anspieltipps:
- Find the time
- Moving forward
- Window of your mind
- Postcards from Catalunya
- Waiting for the monster to drown
Autor: Matthias Reichel
Leserkritiken
Mehr Get Cape. Wear Cape. Fly
![]() |
Maps
2012
Wenn man mit Damon Albarn quer durch Afrika reist, hinterlässt das Sound-Spuren à la Blur. |
![]() |
Get Cape.Wear Cape.Fly
2010
Ein echtes Groove-Monster ist „All falls down“, während „Where will you stand” eine der schönsten Melodien des Albums (inkl. Lagerfeuerromantik und Mundharmonika) bietet – dicht gefolgt von dem... |
![]() |
The Chronicles Of A Bohemian Teenager
2007
Auf den ersten Blick serviert Sam Duckworth in den Songs seines Debüts die üblichen Singer/Songwriter-Zutaten mit sparsamen Arrangements zur Akustikgitarre. Sprich, Schlagzeug und Bass, sowie... |




