David Bowie
Live Santa Monica ´72
Live Santa Monica ´72
| CDstarts.de: | 8.5/10 |
| Leser: | |
| VÖ: | 27.06.2008 |
| Genre: | Pop/Rock |
| Spieldauer: | 74 Minuten |
| Label: | Capitol/EMI |
Eine hübsch aufgemachte, limitierte Pappbox mit vier zusätzlichen Photo-Cards, einem Miniposter und ausführlichem Booklet.
Aus der frühen Blütezeit des Space-Rockers stammt dieser Konzertmitschnitt, der über drei Jahrzehnte nur als klangtechnisch miserables Bootleg kursierte und nun endlich als offizielles Live-Album auf den Markt gebracht wird. Das wurde auch Zeit, denn unter Fans und Sammlern ist der Auftritt vom 20. Oktober 1972 während der ersten US-Tournee Bowies im Santa Monica Civic Auditorium von Los Angeles einer der besten überhaupt.
Zusammen mit seiner Band The Spiders From Mars um dem legendären Gitarristen Mick Ronson (1993 verstorben) hatte Bowie die Songs seines aktuellen Meisterwerks „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars“ (1972) sowie die der genialen Vorgänger „Man Of Words, Man Of Music“ (1972 als „Space Oddity“ wiederveröffentlicht), „The Man Who Sold The World“ (1971) und „Hunky Dory” (1971) im Gepäck. Damit konnte nichts schief gehen. Denn als Künstler befand sich der gebürtige Londoner schon vor dem „Ziggy Stardust“-Album auf dem Höhepunkt seines Schaffens, dem er nun die Krone aufsetzte.
Mit der ausgedehnten Tournee zu dem ambitionierten Glamrock-Konzeptalbum zahlte sich die Mühe auch finanziell aus. Mit theatralischen, homoerotischen Bühnenshows und immer zahlreicher werdenden Hit-Singles zog der Tross mehr als ein Jahr um die Welt und vergrößerte seine Fangemeinde zusehends. Um diese Entwicklung verstehen zu können, reicht es sich „Live Santa Monica ’72“ anzuhören. Hier agiert eine eingespielte Band, die hörbar Spaß an der Sache hat und einige der großartigsten Songs der 70er Jahre bzw. der gesamten Rockgeschichte ihr Eigen nennen darf („Changes“, „Space oddity“, „The jean genie“, um nur drei zu nennen). Dazu kommt cooles Prog-Rock-Gefrickel, bei dem die Gitarren um die Wette heulen („The width of a circle“), sowie fremdes Material wie „My death“ (Jacques Brel) und „Waiting for the man“ (The Velvet Underground“, das sich perfekt in die Setlist einpasst.
„Live Santa Monica ’72“ kommt als hübsch aufgemachte, limitierte Pappbox mit vier zusätzlichen Photo-Cards, einem Miniposter, ausführlichem Booklet und separater CD-Hülle. Das ist ein zusätzlicher Anreiz für diejenigen, denen es nicht genügt, „nur“ ein herausragendes Bowie-Konzert auf CD zu bekommen.
Anspieltipps:
Aus der frühen Blütezeit des Space-Rockers stammt dieser Konzertmitschnitt, der über drei Jahrzehnte nur als klangtechnisch miserables Bootleg kursierte und nun endlich als offizielles Live-Album auf den Markt gebracht wird. Das wurde auch Zeit, denn unter Fans und Sammlern ist der Auftritt vom 20. Oktober 1972 während der ersten US-Tournee Bowies im Santa Monica Civic Auditorium von Los Angeles einer der besten überhaupt.
Zusammen mit seiner Band The Spiders From Mars um dem legendären Gitarristen Mick Ronson (1993 verstorben) hatte Bowie die Songs seines aktuellen Meisterwerks „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars“ (1972) sowie die der genialen Vorgänger „Man Of Words, Man Of Music“ (1972 als „Space Oddity“ wiederveröffentlicht), „The Man Who Sold The World“ (1971) und „Hunky Dory” (1971) im Gepäck. Damit konnte nichts schief gehen. Denn als Künstler befand sich der gebürtige Londoner schon vor dem „Ziggy Stardust“-Album auf dem Höhepunkt seines Schaffens, dem er nun die Krone aufsetzte.
Mit der ausgedehnten Tournee zu dem ambitionierten Glamrock-Konzeptalbum zahlte sich die Mühe auch finanziell aus. Mit theatralischen, homoerotischen Bühnenshows und immer zahlreicher werdenden Hit-Singles zog der Tross mehr als ein Jahr um die Welt und vergrößerte seine Fangemeinde zusehends. Um diese Entwicklung verstehen zu können, reicht es sich „Live Santa Monica ’72“ anzuhören. Hier agiert eine eingespielte Band, die hörbar Spaß an der Sache hat und einige der großartigsten Songs der 70er Jahre bzw. der gesamten Rockgeschichte ihr Eigen nennen darf („Changes“, „Space oddity“, „The jean genie“, um nur drei zu nennen). Dazu kommt cooles Prog-Rock-Gefrickel, bei dem die Gitarren um die Wette heulen („The width of a circle“), sowie fremdes Material wie „My death“ (Jacques Brel) und „Waiting for the man“ (The Velvet Underground“, das sich perfekt in die Setlist einpasst.
„Live Santa Monica ’72“ kommt als hübsch aufgemachte, limitierte Pappbox mit vier zusätzlichen Photo-Cards, einem Miniposter, ausführlichem Booklet und separater CD-Hülle. Das ist ein zusätzlicher Anreiz für diejenigen, denen es nicht genügt, „nur“ ein herausragendes Bowie-Konzert auf CD zu bekommen.
Anspieltipps:
- Changes
- Five years
- Space oddity
- Ziggy Stardust
- The width of a circle
- Waiting for the man
Autor: Matthias Reichel
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