The Glam - All The Universe EP - Cover
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The Glam All The Universe EP


  • Label: PIAS/Rough Trade
  • Laufzeit: 15 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Als Vorboten für ihren voraussichtlich im ersten Quartal 2009 erscheinenden, noch namenlosen Debüt-Longplayer, schickt die Hamburger Newcomer-Band The Glam – bestehend aus Frederic, Phil und Julien, die unter sich die typische Gitarre/Bass/Schlagzeug-Besetzung aufteilen – bereits ihre zweite E.P. ins Rennen. Nach „Join The Spectres” (05/2008) und einem fragwürdigen Live-Support-Slot für Cinema Bizarre, steht nun „All The Universe“ zum kaufen und kennen lernen der Band parat.

The Glam vereinen in ihren Songs Einflüsse aktueller BritPop-Bands sowie der wilden Zeit des Glamrock in den 70er Jahren. Auf ihre Vorbilder angesprochen, fallen dann auch entsprechende Namen wie Placebo und T.Rex. Das passt ins Bild. Denn während Songs wie „All the universe“, „The island“ und „Melody“ durchaus als euphorische Pop-Hymnen im Stil der frühen Placebo durchgehen würden, macht sich „Join the spectres“ ungeniert auf die Glamrock-Spuren von Marc Bolan.

Dass Frederic, Phil und Julien optisch eher als amerikanische Emo-Kapelle durchgehen würden, lassen wir als „fehlgeleitetes Target Marketing“ besser unter den Tisch fallen. Den Girlies auf den Cinema-Bizarre-Konzerten haben die Jungs jedenfalls gefallen, wie zahlreiche Foreneinträge verlauten lassen. Wirklich beruhigend ist das hingegen nicht. Wie sehr es um die Ernsthaftigkeit von The Glam tatsächlich bestellt ist, werden wir deshalb erst erfahren, wenn das Album auf dem Markt ist.

Die Songs der vorliegenden E.P. sind für den Anfang zumindest ganz okay, für ein nach Sensationen gierendes Publikum allerdings zu brav und gewöhnlich – trotz Glamfaktor und BritPop-Anleihen.

Anspieltipps:

  • Melody
  • All the universe

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