Five And The Red One - Mother Bomb Phoenix - Cover
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Five And The Red One Mother Bomb Phoenix


  • Label: Hellfest/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 38 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
6.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Bei Five And The Red One handelt es sich um eine Nachwuchsband aus der Nähe von Ulm. Diese veröffentlicht mit „Mother Bomb Phoenix“ dieser Tage ihr zweites Album nach dem 2006er Debüt „Universal Masterplan“. Musikalisch haben die Jungs aus Weißenhorn im Bereich der härteren Rockmusik, die ihre Inspiration hörbar aus den 80er Jahren bezieht, ihr Zuhause gefunden. Da passt es sehr gut, wenn das Sextett demnächst mit Whitesnake und Alice Cooper auf Tour geht und schon vorher als Opener u.a. für Bon Jovi, Die Happy und Nickelback auf der Bühne stand.

Produktionstechnisch hört man „Mother Bomb Phoenix“ den Indie-Status von Five And The Red One natürlich noch ein wenig an. Doch es geht auch Major-Budget! Denn mit mehr als fünf Jahren Banderfahrung auf dem Buckel, sind David Spiegler (Gesang), Raphael Walz (Gitarre), Sebastian Häusler (Gitarre), Tobias Merk (Bass), Tim Fliege (Drums) und Jens Eckle (Keyboards) spielerisch und kompositorisch voll auf der Höhe, um einen unterhaltsamen Longplayer auf die Reihe zu bringen. Und so segeln die sechs Weißenhorner geschmackssicher mit einem klaren Ziel vor Augen durch zehn Tracks im Spannungsfeld des 80er-Jahre-Hardrocks, das Sänger David Spiegler wie folgt umschreibt: „Es ist ein bisschen so, als versuchten wir die Platten zu machen, die wir von unseren Idolen heute gerne hören würden.“

Mit dieser Ehrlichkeit haben Five And The Red One vielen Konkurrenten etwas voraus, so dass sich der Hörer freuen darf, wenn Anspielungen in Richtung Guns N’ Roses („Fall“), Bon Jovi („Pain”) oder Skid Row („At home”) auftauchen und mit „Danger zone” der Titeltrack aus dem Ton-Cruise-Film „Top Gun” gekonnt gecovert wird.

Anspieltipps:

  • Fall
  • Pain
  • At home
  • Danger zone

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