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ASP AKOASMA: Horror Vacui Live


  • Label: Trisol/SOULFOOD
  • Laufzeit: 121 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Hier kommt jeder auf seine Kosten!

Obwohl ASP, die Elektro-Gothic-Rocker aus Frankfurt am Main, erst im kommenden Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern können, bieten sie ihren Fans bereits in diesem Jahr ein wahres Veröffentlichungsfeuerwerk, in das sich nach „Horror Vacui: The Eeriest Tales Of ASP So Far“ (02/2008) und „Zaubererbruder: Der Krabat Liederzyklus“ (08/2008) mit „AKOASMA: Horror Vacui Live“ bereits die dritte Veröffentlichung einreiht. Doch was soll man sagen? Der Erfolg gibt ihnen Recht. Die Düster-Rock-Gemeinde kauft die Releases von ASP regelmäßig in die oberen Bereiche der Media Control Charts und die Tourneen sind ausgesprochen gut besucht. Keine Frage, dass auch dieses monumentale Live-Dokument die Erfolgsgeschichte weiterführen wird.

Das Digipack kommt schon in der normalen Auflage als optisch wertiges Produkt mit zwei CDs, 23 Songs und zwei Stunden Spielzeit daher. Doch auch der Inhalt ist aller Ehren wert. Denn „AKOASMA: Horror Vacui Live“ ist nichts geringeres als das definitive Greatest-Hits-Programm der Frankfurter Elektro-Rocker! Der Sound des ersten offiziellen ASP-Live-Outputs ist dabei durchgehend erstklassig und die Setlist lässt vom harten Kult-Rocker („Krabat“) über gefühlvolle Balladen („Und wir tanzen“) bis hin zum provokanten Wachrüttler („Ich bin ein wahrer Satan“) nichts aus.

Ganz klar, hier kommt jeder auf seine Kosten: Sowohl der Entdecker von ASP, der noch nie etwas von der Band gehört hat und sie abseits eines klinisch reinen „Best Of“-Albums kennen lernen will, sowie der Hardcore-Fan, der endlich ein Live-Dokument der vertonten Schauergeschichten der Masterminds Alexander Frank Spreng (Gesang, Texte) und Matthias Ambré (Gitarre, Produktion) sein Eigen nennen möchte. Beide Parteien müssen nach diesen zwei Stunden Live-Musik feststellen, dass ASP zu den deutschen Elektro/Gothic-Rockbands mit dem größten kommerziellen Potenzial zählen, da sie am stärksten auf Konsens und eine ausgewogene Mischung aus Rock, Elektro und Düstermann-Image setzen. Das dies nicht verwerflich sein muss, bestätigen der Ruf in der Szene und die Verkaufszahlen, die sich nicht nur durch die Hardcore-Fangemeinde erzielen lassen.

Anspieltipps:

  • Kokon
  • Werben
  • Dancing
  • Weltunter
  • Ich will brennen
  • Die kleine Ballade vom schwarzen Schmetterling

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