Jamie Foxx - Intuition - Cover
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Jamie Foxx Intuition


  • Label: J Records/SonyBMG
  • Laufzeit: 63 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Jamie Foxx ist in der Öffentlichkeit eher als Schauspieler bekannt, denn 2005 erhielt er einen Oscar für seine Darstellung von Ray Charles in „Ray“. Seit 1994 singt Jamie Foxx aber auch schon offiziell und nun kommt Album Nummer drei in den Plattenladen. Mit Produzentennamen wie Timbaland, Kanye West oder Tricky Stewart sind neben Foxx echte Kaliber dabei, damit diese 15 neuen Tracks auch garantiert ein paar Hits abwerfen. Gesangliche Gastauftritte absolvieren Kayne West, The Dream, T.I., T-Pain, Ne-Yo und der allgegenwärtige Lil Wayne, da fehlen ja wirklich nur wenige Black-Music-Größen.

Mit seiner samtweichen Soulstimme eröffnet Jamie Foxx mit dem angesagten T.I. den Longplayer qualitativ hochwertig. Doch schon das von Timbaland mühsam aufgepumpte „I don't need it“ lassen erahnen, das es hier nicht nur um Soul, sondern auch um HipHop mit seinen modernen Klängen, vor allem der Vocoder lässt grüßen, gehen wird. „Number One“ und „Digital Girl“ sind gute Beispiele dafür, dass zuviel Technik dem HipHop schaden und verzerrte Stimmen auf Dauer eher nerven, wobei „Digital Girl“ auch gute Momente besitzt und nach einigen Hördurchgängen sich mit seinen futuristischen Beats halbwegs ins Ohr schleicht.

„She's Got her Own“ gefällt dann endlich richtig gut, denn Ne-Yo und Jamie harmonieren bei dieser sanften Soulballade sehr gekonnt. „Blame it“ mit T-Pain kann dagegen mit seinem „08/15-HipHop-Song“-Aufbau nicht überzeugen. Salaam Remi (Amy Winehouse) beweist bei „I don't know“ seine Produzentenkünste, denn dieser Song gibt dem Samt-Soul von Foxx richtig gute Möglichkeiten sich glänzend zu präsentieren. Leider gibt es danach im zweiten Teil der CD zu viele tempogedrosselte Balladen zu hören, die dann aber musikalisch recht unauffällig klingen und so den teilweise guten Eindruck des singenden und sehr smarten Schauspielers Jamie Foxx hörbar verwischen. Die vielen Ausnahmekünstler am Produzentenpult machen halt noch keine Klassiker-CD, da haben Kanye West und Akon mit ihren letzten Alben mehr durchgehende Qualität zu bieten.

Anspieltipps:

  • Just Like Me feat. T.I.
  • She's Got her Own feat. Ne-Yo & Fabolous
  • I Don't Know

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