Katie Lied - Late Arrival - Cover
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Katie Lied Late Arrival


  • Label: Weatherbox/ALIVE
  • Laufzeit: 47 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Wenn man auf der Suche nach völlig unaufgeregtem Pop-Rock ist. Bei dem man vom ersten Takt an weiß was einen erwartet und der ohne Probleme in den dramatisch-melancholischen Abspann einer jeden US-TV-Serie Marke „Grey’s Anatomy“, „O.C.Calfornia“ oder „Scrubs“ passen würde. Hier wird man ihn finden!

Denn „Katy Lied“ ist wiedererwartend kein neues, zierliches und akustisches Popsternchen am femininen Singer-Songwriter-Firmament, sondern eine semi-rockende Band um Sänger Dan Britton und Gitarrist Duncan Hamilton. Ihr Debütalbum „Late Arrival“ bietet in knapp 50 Minuten, größtenteils sympathische aber auch äußerst durchschaubare
Softrocknummern, die sich selten voneinander unterscheiden. Das hat auf der anderen Seite den Vorteil, dass man bereits mit dem gleichnamigen Titeltrack und zugleich auch ersten Song, annähernd die gesamte Platte in wenigen Sätzen zusammenfassen kann.

Da haben wir eine von Akustikgitarren getriebene Mid-Tempo Melodie, Lyrics über Liebe (was sonst?) und einen beinahe hymnisch anmutenden Goo-Goo-Dolls-Gedächtnis Refrain. Und fertig ist der Billboard-Hit. Nur die „Tom Petty Light“ Version eines „Coming Soon“ und der gemächliche Albumcloser „Waltz For Beginners“ stechen hier etwas aus der ausnehmend einheitlichen Klangmasse heraus.

„Late Arrival“ ist trotz allem kein ausschließlich unsympathischer Weichspül-Rock und kann für Fans von „Mat Kearney“, „The Fray“ oder „Snow Patrol“ zumindest eine kurzweilige Zwischenlösung spielen. Unspektakulär, ohne herbe Enttäuschungen, aber auch ohne Ambitionen den heimischen CD-Player für längere Zeit in Beschlag zu nehmen.

Anspieltipps:

  • Late Arrival
  • Coming Soon
  • Waltz For Beginners

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