Iglu & Hartly - And Then Boom - Cover
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Iglu & Hartly And Then Boom


  • Label: Mercury/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 44 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Sie nennen sich Iglu & Hartly und leben im sonnigen Kalifornien: Jarvis Anderson (Gesang, Keyboard), Sam Martin (Gesang, Keyboard), Simon Katz (Gitarre), Luis Rosiles (Schlagzeug) und Michael Boucher (Bass) haben sich dem Synthie-New Wave-Pop gepaart mit zweistimmigem Rap verschrieben. Das hört sich etwas seltsam an, doch bei ihrer bekanntesten Vorab-Single „In This City“ funktioniert das hervorragend. Eine richtige Party-Hymne, die gute Stimmung verbreitet, komponierten die fünf Mannen um Mastermind Jarvis Anderson, denn der Rap der Herren Anderson und Martin passt hervorragend zu der einfachen Melodie, die sich stark einprägt.

So war bestimmt das gesamte Album geplant, ein Party-Longplayer, der positives kalifornisches Lebensgefühl transportiert. Doch bei den anderen zehn Tracks funktioniert das kaum, zu dünn klingen die teilweise elektronisch verstärkten Rapstimmen über die gesamte Spielzeit und zu vorhersehbar tönt es leider aus den Boxen. So wie die Wellenmaschine in einem Spaßbad spulen die fünf Musiker, denen hohe Livequalitäten nachgesagt werden, immer die gleichen Songstrukturen herunter: Keyboard-Geklimper, ein wenig Rap und der Versuch ab und zu die Melodie mit mehr Tempo voranzutreiben, sind die musikalischen Zutaten, da macht das Zuhören nicht wirklich Spaß, weil die musikalische Mischung sich immer wiederholt und auch nicht überzeugen kann.

Es ist sehr schade, dass Iglu & Hartly mit diesen Eigenkompositionen ein One-Hit-Wonder bleiben, weil die Qualität ihres Hits „In This City“ von den restlichen Songs der CD nicht annähernd erreicht wird.

Anspieltipps:

  • In This City

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