Tribute To Nothing - Breathe How You Want To Breathe - Cover
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Tribute To Nothing Breathe How You Want To Breathe


  • Label: Ass-Card/CARGO
  • Laufzeit: 42 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Das halbe Dutzend ist voll. Tribute To Nothing präsentieren sich auf ihrer Nummer sechs „Breathe How You Want To Breathe“ konzentrierter, verspielter und direkter denn je. Die Band um die drei Brüder Ben, Jim, Sam und Gitarrist Kris scheint ihren heiligen Sound-Gral irgendwo zwischen Emotion und Aggression endlich gefunden zu haben.

Und das ist durchaus keine Selbstverständlichkeit. Denn die Jungs aus Worcester haben während ihres 16jährigen Bandbestehens so einige hippe Trends und auch manches längst wieder in der Versenkung verschwundene Szenegenre miterlebt. Von New Noise über Hardcore Punk und pseudostylische Modemucke bis hin zu den auch heute noch gerne jammernden Emos. Wenn überhaupt eine Etikettierung von Nöten, dann könnte man ihren Sound am ehesten mit melodischem (Hard)rock umschreiben. Wobei auf den elf neuen Tracks die Schwelle zum nervenden Geschrei bei weitem nicht überschritten wird.

Melodisch-treibende Gitarren und der schon auf dem letzten „Brand New“-Album beinahe in die Perfektion getriebene Wechsel von „laut-leise-laut-Passagen“ geben auch bei „Tribute To Nothing“ den feinen Ton an. Wie auf dem anfangs zerbrechlichen, dann aber energiegeladen Titeltrack. Bereits mit diesem Opener zeigen die Briten eindrucksvoll wohin ihre musikalische Reise gehen wird. Ob das Punk beladene, beinahe hymnenhafte „Whether You’re Ready Or Not“, das ruppig-melodische „Nothing Left For You“ oder auch auf dem krawalligsten Stück der Platte „Another Brick Wall“. Diese alleine erheben ein durchaus solides Album bereits in weit aus höhere Bewertungssphären. Das es schliesslich nicht zum ganz großen Wurf reicht liegt wahrscheinlich am letztlich dann doch zu souveränen Gesamteindruck der Scheibe.

Denn an den rauen Charme und die dynamische Intensität, mit der sich Heroen wie „Hot Water Music“ oder auch „Quicksand“ ihren Status erarbeitet haben, kommen die Stücke auf „BHYWTB“ dann leider doch zu selten heran. Nichts desto trotz bekommt man von Tribute To Nothing ein wirklich erfrischendes und eingängiges Album ans Ohr geliefert das ohne Frage positiv aus der Masse herausklingt.

Anspieltipps:

  • Breathe How You Want To Breathe
  • Whether You’re Ready Or Not
  • Another Brick Wall
  • Nothing Left For You

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