Bill Withers - Collections - Cover
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Bill Withers Collections


  • Label: Columbia/SonyBMG
  • Laufzeit: 46 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Auf den ein oder anderen Grammy, eine Handvoll Nummer-Eins-Hits, geschätzte zehn Koffer voller Cover-Versionen seiner Hits und unzählige Best-Of-Kompilationen kann Bill Withers mittlerweile zurückblicken. Da der gute Mann nun schon seit einem gefühlten Jahrhundert nicht mehr mit erwähnenswerten musikalischen Aktivitäten in Erscheinung tritt, muss sich Sony eben darauf beschränken den Markt mit irgendwelchen Kompilationen zu überfluten. Ebenfalls seit einem gefühltem Jahrhundert übrigens.

Da macht ein Best Of mehr oder weniger auch nichts mehr aus und so wirft Sony im Rahmen seiner Collections-Reihe noch eine Zusammenstellung der größten Hits hinterher. Schließlich ist das einfach verdientes Geld, zumal in der Weihnachtszeit. Um eins gleich vorweg zu nehmen: Trotz der ungeheuren Anzahl Wither’scher Greatest Hits Alben, ist diese Zusammenstellung eine, die aus der Masse heraussticht. Denn derart lieblos und überflüssig war wohl noch keine vor ihr.

Auf positiv ausgedrückt „knackige“ zehn Titel und 45 Minuten beschränkt sich die Tracklist. Ehrliche Menschen dürfen „knackig“ auch mit „lächerlich“ austauschen. Doch genug der Kritik: Sony hat es tatsächlich zu Wege gebracht, herauszufinden, dass „Ain’t No Sunshine“, „Lean On Me“ und „Harlem“ nicht nur schöne und erfolgreiche Titel waren, sondern auch von einem gewissen Herrn Withers. Da würde es sich doch schick machen die auf ein Best Of zu knallen!

Doch dass „Grandma’s Hands“ und „Lovely Day“ sich dort ebenso schick machen würden, konnte man ja nicht ahnen. Genauso verzichtbar hält man bei Sony übrigens „Just The Two Of Us“. Das allein reicht wohl um diesem Album, das immerhin ein Best Of (!) darstellen soll, jegliche Daseinsberechtigung zu entziehen. Dass es auch besser geht, beweist Sony mit der Ultimate Collection. Die kostet mit knapp zehn Euro kaum mehr als die aktuelle Collection und erstreckt sich auf zwei Cds über beachtliche 35 Titel. Aber weil Weihnachten ist (und auch nur weil Weihnachten ist) noch etwas Positives zum Schluss: Dass es „City Of The Angels“ unter die zehn Auserwählten geschafft hat ist wirklich knorke!

Anspieltipps:

  • Harlem
  • City Of Angels

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