The Fray - The Fray - Cover
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The Fray The Fray


  • Label: Epic/SonyBMG
  • Laufzeit: 43 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Einfache, feine Melodien, die sich unaufhaltsam einprägen.

Vor drei Jahren stürmten The Fray den europäischen und amerikanischen Musikmarkt mit ihrem Debüt „How to save a life“, wobei seltsamerweise der Großteil der deutschen Kritiker den vier Amerikanern eine sehr gute Single, „Over my Head“, und ein eher durchschnittliches Album unterstellten. Nach drei Jahren ist klar, The Fray haben das Publikum und die Käuferschar eindeutig überzeugt und legen jetzt Longplayer Nummer zwei vor. Ihre Musik, die Rockiges und Popmelodien vereint, bestach auch durch die gute Stimme des Sängers Slade, der so herrlich leiden konnte.

„Syndicate“ eröffnet die zehn Song starken Selbstkompositionen von The Fray. Der Sänger und Pianospieler Isaac Slade und Gitarrist Joe King stellen dabei die treibenden Kompositionskräfte und zeichnen auch für die Texte verantwortlich. Schlagzeuger Ben Wysocki und Gitarrist Dave Welsh gehören außerdem zu der Band, die aus Denver stammt. Der Opener glänzt mit pianogetriebenem Powerpop, der sich so verdammt eingängig ins Ohr schleicht. Auch „Absolute“ und „You found me“ beinhalten eine feine Melodie und ebenso gute Songstruktur, die man einfach nicht vergessen kann und die trotz der leicht rockigen Elemente berühren. Was ist also anders als beim ersten Streich?

Es gibt ein durchgehend hohes Niveau, denn die Männer aus den USA zaubern eine Powerballade nach der anderen hervor. Nur „We Build Then We Break“ irritiert mit leichten elektronischen Elementen und einem zarten U2-Touch, der sonst eher ausbleibt, doch klingt diese etwas abweichende Musik ebenso gut wie der Rest. The Fray haben es geschafft, ihnen gelingt der Sprung aus der Keane- oder Coldplay-Schublade und sie besitzen einen eigenen weiterentwickelten Stil, welcher durch Popmusik der Qualitätsstufe „Nahezu perfekt“ hervor sticht.

Einfache, feine Melodien, die sich unaufhaltsam einprägen und gekonnte Tempowechsel sowie der eindringliche Gesangsstil Isaac Slades, der eine erstaunliche stimmliche Bandbreite darbieten kann, lassen kaum Wünsche offen. Wer „Happiness“ lauscht, wird hören, was diese Amis besonders gut können: Stark berührende Popmusik, die mit viel Köpfchen produziert wurde, sind eindeutig das Spezialgebiet von The Fray.

Anspieltipps:

  • Syndicate
  • You Found Me
  • We Build Then We Break
  • Happiness

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