Hatebreed - For The Lions - Cover
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Hatebreed For The Lions


  • Label: Century Media/EMI
  • Laufzeit: 49 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Wo Hatebreed draufsteht, ist auch Hatebreed drin!

Fast drei Jahre warten die Hatebreed-Fans nun schon auf den Nachfolger von „Supremacy“ (08/2006), doch Jamey Jasta, Chef der Abrissbirnen aus Connecticut, bastelt noch immer am neuen Studioalbum. Damit die Fangemeinde nicht nervös wird, wurde erst kürzlich mit „Live Dominance” (03/2009) ein cooles CD/DVD-Set kredenzt, dem nun mit „For The Lions“ das lang angekündigte Cover-Album folgt.

Natürlich war Extrem-Bollo-Core selten schöner als bei den Jungs von Hatebreed, doch was wäre aus der Band geworden, wenn es vor ihr nicht Gruppen wie die Misfits, Black Flag, Cro-Mags, Madball, Slayer, Sick Of It All oder Suicidal Tendencies gegeben hätte? Vielleicht die nächste Hair-Metal-Band, die niemand braucht? Wer weiß. Da haben wir also noch mal Glück gehabt, finden wohl auch Hatebreed und verneigen sich auf „For The Lions“ in neunzehnfacher (!) Form artig vor den Helden ihre Jugend (neben bereits genannten Band sind dies noch Metallica, D.R.I., Obituary, Crowbar, Sepultura, Bad Brains, Merauder, Agnostic Front und Judge).

Wo Hatebreed draufsteht, ist auch Hatebreed drin! Aus diesem einfachen Grund gibt es überhaupt kein Vertun, was die Hörer auf diesem Album erwartet. Und so holzt schon der Opener „Ghosts of war“ (Slayer) in bester „Knüppel aus dem Sack“-Manier beherzt aus den Boxen, um den Takt für die nächsten knapp 50 Minuten vorzugeben. Hier wird weder experimentiert noch großflächig umarrangiert. Die Originale sollen auf Anhieb zu erkennen sein – und damit fahren Hatebreed goldrichtig!

Jamey Jasta gibt den wütenden Brüllwürfel („Hatebreeders“, „Set it off“, „All I had I gave“), während die Rhythmusabteilung derbe aufs Tempo drückt („Suicidal maniac“, „Thirsty and miserable“, „I’m in pain“) oder absolut stilecht in Metallica-Riff-Gefilde abtaucht („Escape“). Das ist Hardcore Metal par Excellence, der mächtig auf die Tube drückt („I’m in pain“) und die Tapete von der Wand rockt („Evil minds“). Deshalb gilt: Selbst wenn nicht alle Coverversionen 100%ige Treffer sind, macht die vorliegende Songzusammenstellung große Freude. In diesem Sinne: Pommesgabel, Motherfucker!

Anspieltipps:

  • Escape
  • Set it off
  • I’m in pain
  • Hatebreeders
  • Refuse/Resist
  • Ghosts of war

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