Kevin Rudolf - In The City - Cover
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Kevin Rudolf In The City


  • Label: Cash Money/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 44 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Stampfende Beats und Rockgitarren vereinen sich unter dem Deckmantel der Black Music mit HipHop und Rap. Das kommt davon, wenn man wie Kevin Rudolf lange Jahre als Studiomusiker für Künstler wie Nelly Furtado, The Black Eyed Peas, Lil Kim, David Banner, LL Cool J und Timbaland gearbeitet hat und nun sein erstes eigenes Album am Start hat. Dieses erscheint auf dem HipHop-Label Cash Money Records, das sich mit mehr als 50 Millionen verkauften Tonträgern in den vergangenen zehn Jahren einen sehr guten Namen in der Szene gemacht hat.

Mit Kevin Rudolfs Longplayer „In The City“ wird die kommerzielle Erfolgsstory von Cash Money unter Garantie weitergeschrieben. Denn was der gebürtige New Yorker in zwölffacher Ausfertigung für sein Debüt aufgenommen hat, dürfte für alle Radio-DJs der Himmel auf Erden sein. Die Musik ist eingängig bis zum Gehtnichtmehr („In the city“), die Beats hieven jede Kirmesveranstaltung auf das nächste Level („Welcome to the world“) und dürften selbst Scooter Angst machen („Let it rock“), die Feature List ist nicht von schlechten Eltern (die Rapper Nas, Rick Ross, Lil Wayne) und störende Ecken und Kanten wurden konsequent abgeschliffen, bis aber auch wirklich gar nichts mehr von ihnen übrig war („Gimme a sign“).

Das ist im Endergebnis unglaublich flach, streckenweise sogar richtig billig („Coffee and donuts“) und dermaßen mit der Brechstange auf Hitparade getrimmt, dass selbst Pop-affine Hörer das Grausen bekommen. Denn selbst der gerne gebrachte Vergleich mit einem Big Mac greift hier nicht. „In The City“ schmeckt weder akzeptabel, noch macht es wenigstens kurzzeitig satt. Vielmehr hinterlässt Kevin Rudolf den erwartungsfrohen Hörer mit knurrendem Magen und Kopfschmerzen.

Anspieltipps:

  • In the city
  • No way out
  • Let it rock
  • Great escape

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