Todd Thibaud - Broken - Cover
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Todd Thibaud Broken


  • Label: Blue Rose Records
  • Laufzeit: 55 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Todd Thibaud steht seit über zehn Jahren für ehrliche, handgemachte Musik auf einem kaum schwankendem Qualitätslevel.

Der Singer/Songwriter Todd Thibaud aus Vermont gehört zu den Urgesteinen des liebevoll geführten Roots-Rock-Labels Blue Rose im baden-württembergischen Abstatt. Er debütierte 1997 mit dem Album „Favorite Waste Of Time“ und bereichert seitdem den Label-Katalog mit unzähligen Live- und Studioalben. Sein neuester Streich ist das Studiowerk „Broken“, das wie alle seiner hochgelobten Vorgänger in schöner Tradition auf eine eingängige Mischung aus meist akustischem Singer/Songwriter-Material mit Einflüssen aus Folk, Americana, Westcoast Rock und Pop setzt.

Man spürt es von den ersten Tönen an: Dieses Album ist ohne Studio-Schnickschnack und großartige Vorarbeit entstanden. Selbst auf einen Produzenten hat Todd Thibaud diesmal verzichtet und den Posten einfach selbst übernommen. Thibaud lieferte seiner Band lediglich knappe Songgerüste, die im Studio ausgearbeitet und ratz fatz eingespielt wurden. Zeit für Overdubs oder mehrmalige Wiederholungen blieb dabei kaum. Doch für eine eingespielte Band stellt dieser Umstand kein wirkliches Problem dar.

Frei von der Leber bringen sämtliche Musiker (darunter Gitarrist Thomas Juliano von Seven Mary Three, Milt Sutton und Dave Limina aus alten gemeinsamen Courage-Brothers-Tagen sowie Lori McKenna als Duettpartnerin) ihre Einflüsse ein und sorgen für ein abwechslungsreiches Album mit zünftigen Rocksongs („Broken“, „Drifting“), melancholischen Laid-Back-Balladen („I go on“, „Man that I am“, „The right one“), rauen Roots’n’Roll-Songs mit reichlich Wüstensand in den Adern („Simple man“, „Blue skies back“) und leichtgängigen Schunkelliedern („Changing now“).

Todd Thibaud steht seit über zehn Jahren für ehrliche, handgemachte Musik auf einem kaum schwankendem Qualitätslevel. Keine Frage, dass sich auch „Broken“ nahtlos in diese stolze Serie einreiht. Zwar fehlt Todd Thibaud das Superstar-Gen eines Bruce Springsteen mit Mehrzweckhallenbeschallungsauftrag, doch darauf kann gut und gerne verzichtet werden.

Anspieltipps:

  • Broken
  • Drifting
  • My best
  • Simple man
  • The right one
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