Coppelius - Tumult - Cover
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Coppelius Tumult


  • Label: Fame/EDEL
  • Laufzeit: 49 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Rockige Songs funktionieren auch ohne E-Gitarren!

Das Berliner Sextett Coppelius, musikalisch in der „Schandmaul/Subway To Sally/Letzte Instanz”-Ecke beheimatet, bringt mit „Tumult“ seinen zweiten Longplayer auf den Markt. Wie schon auf dem Debütalbum „Time-Zeit“ (2007) lebt der Mittelalter-Rock aus der Hauptstadt von seiner interessanten Instrumentierung (u.a. zwei Klarinetten, Kontrabass und Cello) und den originellen Texten (man höre exemplarisch „Lilienthal“ und „Viel zu viel“).

Übersetzt bedeutet dies, dass Genrefreunde bei „Tumult“ bedenkenlos zugreifen können. Denn die Berliner haben neben der fast schon obligatorischen Iron-Maiden-Coverversion (heuer ist es „Charlotte the Harlotte“ vom 1980er Debütalbum der Eisernen Jungfrauen) und einem weiteren Coversong von The Inchtabokatables („Rightful ring“) wieder ein paar überdurchschnittlich gute Eigenkompositionen wie „Komposition“ (mit sägenden Apocalyptica-Celli), „Die Glocke“ und „Schöne Augen“ sowie prominente Szenestars als Gäste an Bord (nämlich B. Deutung und Eric Fish und Frau Schmitt von Subway To Sally). Und siehe da, rockige Songs funktionieren auch ohne E-Gitarren!

Anspieltipps:

  • Gedicht
  • Coppelia
  • Viel zu viel
  • Komposition
  • Charlotte the Harlotte

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