Eleni Mandell - Artificial Fire - Cover
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Eleni Mandell Artificial Fire


  • Label: Make My Day/ALIVE
  • Laufzeit: 56 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein rundum gelungenes Album, mit dem Eline Mandell künstlerisch die nächste Stufe erklimmt.

„Artificial Fire“, der mittlerweile siebte Longplayer in der zehnjährigen Karriere der kalifornischen Sängerin und Songwriterin Eleni Mandell, reiht sich wie schon die gelobten Vorgänger „Afternoon“ (01/2005) und „Miracle Of Five“ (02/2007) ohne Qualitätsverlust in die Riege gediegen schöner Singer/Songwriter-Alben ein, die den geneigten Hörer durch einen bisweilen ziemlich schrägen Stilmix aus Blues, Country, Jazz, Pop, Rock und Folk faszinieren soll.

Das hört sich im ersten Moment vielleicht nicht zwingend nach eingängiger Musik an, doch es gibt keinen Grund sich abschrecken zu lassen. Denn obwohl „Artificial Fire“ wieder einen spannenden Ritt durch oben genannte Stilarten darstellt, handelt es sich um das bisher ausgewogenste Album von Eline Mandell, auf dem zu Tränen rührende Melodien („In the doorway“) neben charmant verschrobenen Stücken stehen („Needle and thread”), so wie es sich für eine weibliche Ausgabe von Tom Waits nun mal geziemt.

Da werden die Rhythmen zu gniedelnden Sonic-Youth-Gitarren verschleppt („Artificial Fire“), wird eine gespenstische Atmosphäre im The-Doors-Stil (vergleiche: „The end“) aufgebaut („God is love“), spielen Bläser zu fröhlich tippelnden Gitarren („Right side“) und Streicher zu blubbernden Bässen auf („Personal“) oder es wird einfach frisch von der Indie-Leber abgerockt („Bigger burn“). Das ergibt ein rundum gelungenes Album, mit dem Eline Mandell künstlerisch die nächste Stufe erklimmt und vielleicht schon bald auf einen Major-Vertrieb hoffen darf.

Anspieltipps:

  • Personal
  • God is love
  • In the doorway
  • Don’t let it happen
  • It wasn’t the time (it was the color)

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