Pendragon - Pure - Cover
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Pendragon Pure


  • Label: Inside Out/SPV
  • Laufzeit: 53 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Die britische Band Pendragon zählt seit über 30 Jahren zu den nimmermüden Vertretern des Prog-Rock, auch wenn es aus kommerzieller Sicht nie zum Durchbruch gereicht hat. Daran wird auch das neue Album „Pure“ nichts ändern, was den Fans der Briten freilich egal sein wird. Denn die ursprünglich unter dem Namen Zeus Pendragon gegründete Formation liefert auch auf ihrem ca. 25. Album (inkl. Live- und Best-Of-Werke) wieder die typische Mischung aus atmosphärischen, gerne auch bombastischen Keyboardklängen im Pink-Floyd- bzw. Marillion-Stil und von Alternative Rock angehauchten Gitarren ab.

Das Gehörte auf „Pure“ klingt dann auch wie erwartet zuerst und vor allem ganz nett, denn Pendragon bringen weder frischen Wind in die Prog-Szene, noch überraschen sie mit besonderen Ideen in ihren Songstrukturen oder – wenn schon die Innovationen fehlen – liefern sie solche Melodien ab, die auch den konventionellen Rockmusikhörer zum Aufhorchen bringt. Lediglich die in drei Akten angelegte Mini-Prog-Rock-Oper „Comatose“ führt vor, wie es sich anhört, wenn Pendragon aus sich herausgehen und klassischen Prog-Rock mit allen dazugehörenden Facetten zelebrieren.

Dann wird eine spannende Geschichte erzählt, zu der sich jeder Musiker (inkl. dem Streichorchester aus der Dose) an seinem Instrument austoben kann. Es gibt zahlreiche Breaks, das Tempo wird variiert und Sänger Nick Barrett taut ebenfalls auf. Der Rest vom Schützenfest ist dagegen atmosphärisch dahingehauchter Light-Prog, der zwar – wie gesagt – ganz nett klingt, aber nicht wirklich einen Hering vom Teller ziehen kann.

Anspieltipps:

  • Indigo
  • Comatose
  • The freak show

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