Kitty Solaris - My Home Is My Disco - Cover
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Kitty Solaris My Home Is My Disco


  • Label: Solaris Empire/Broken Silence
  • Laufzeit: 43 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Kitty Solaris singt in ihrem bekannt verträumen Suzanne-Vega-Stil.

„My Home Is My Disco“ ist das zweite Album von Kitty Solaris auf ihrem eigenen Label Solaris Empire. Es ist der Nachfolger des gelungenen 2007er Werks „Future Air Hostess“ und eine stilistische Fortsetzung des Debüts. Denn auch auf ihrer neuen Platte wird dem Hörer wieder minimalistischer Indie-Pop serviert, der an eine Mischung aus schrägen Velvet-Underground-Klängen und die große Zeit des LoFi-Pop/Rock (Juliana Hatfield, The Breeders) in den frühen 90er Jahren erinnert.

Hinter den Reglern saß diesmal kein geringerer als Gordon Raphael (The Strokes, Super 700, Phillip Boa & The Voodooclub), der für seine scheppernden Kellerloch-Produktionen bekannt ist und eine gute Wahl für die LoFi-Klänge von Kitty Solaris darstellt. Denn wie gehabt fällt die Instrumentierung auch auf „My Home Is My Disco“ sehr überschaubar aus. Gitarre, Bass und Schlagzeug werden sehr vorsichtig eingesetzt, während im Hintergrund ab und zu ein Rhodes-Piano oder Keyboard aus den Boxen tröpfelt.

Kitty Solaris singt in ihrem bekannt verträumen Suzanne-Vega-Stil, der sich auch in den Songtiteln wie z.B. „My april dreams“, „Spring will surely come“ oder „Under the yellow sun“ widerspiegelt. Leider klingt das Gesamtpaket mit zunehmender Spieldauer monoton und arm an Esprit, da auch die Rhythmusabteilung um Multiinstrumentalist Steffen Schlosser nicht so wahnsinnig viel aus den Songs herausholt. So gleitet das Album bis auf wenige Ausnahmen wie „Turn the lights on“ träge vor sich hin und lässt die unbekümmerte Frische des Vorgängers schmerzlich vermissen. LoFi-Indie-Charme hin oder her, dies hier ist nur noch durchschnittlich.

Anspieltipps:

  • Birthday star
  • Turn the light on
  • Jesus died for your sins

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