Highschool Nightmare - Nightmare High - Cover
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Highschool Nightmare Nightmare High


  • Label: Puke Music/Broken Silence
  • Laufzeit: 44 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Highschool Nightmare war eigentlich nur als kleines Projekt gedacht, dass den Soundtrack für ein kurzes Horrorvideo liefern sollte. Nachdem Initiator Timo (Gesang) mit Ritchy (Gitarre) und Benny (Schlagzeug) allerdings ein paar fruchtvolle Sessions abgeliefert hatte, entschloss sich der Dreier gemeinsame Sache zu machen und an einer Plattte zu arbeiten, die nun nach drei Jahren in der Entstehung ihre Veröffentlichung erfährt.

Das Ergebnis namens „Nightmare high“ kommt als rotziger Punkrocker daher, welcher mit einer energischen Darbietung und der Konzentration auf das Wesentliche punkten möchte. Dies gelingt den drei Jungs zwar ganz gut wie die schnörkellosen Songs „Sick sad world“ und „Death from above“, das melodiös-verspielte „The one“ oder die ohrwurmtaugliche Vorstellung in „Mobile phone“ beweisen, leider haben sich aber ebenso einige ungeschliffene, allzu nach Proberaum klingende Tracks auf die Platte verirrt, die dem positiven Gesamteindruck etwas im Wege stehen, was unter anderem auf die ganz ordentliche, aber eher zweckmäßige Abmischung zurückzuführen ist.

Nummern wie „No graduation“, „Mermaid“, „Controlled by aliens“ oder „Dancing with wolves“ erinnern nämlich nicht nur stark an Debüt-Vorstellungen bekannter Punkrock-Bands, die Anfang bzw. Mitte der 90er aus dem Boden geschossen sind, sondern machen durch ihre 0815-Strukturen auch irgendwie gar keinen Spaß. Den gibt es in den zwei 1 ½ minütigen, flotten Krachern „The beast within“ und „Vampire empire“ nämlich wesentlich kompakter und frischer auf die Ohren, die wie auch das restliche Material auf „Nightmare high“ einer Mischung aus Die Ärzte (etwa „5,6,7,8 Bullenstaat“) und frühen Kompositionen von Green Day, Blink 182 und Konsorten ähnelt. Wer mit diesen Eckpfeilern oder Punkrock der alten Schule etwas anfangen kann, ist mit Highschool Nightmare sicher gut beraten, ausbaufähig ist der Sound der Jungs aber allemal.

Anspieltipps:

  • The One
  • Capitol Ville
  • Mobile Phone
  • Vampire Empire
  • Death From Above

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