Texas Lightning - Western Bound - Cover
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Texas Lightning Western Bound


  • Label: X-Cell/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 44 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Als Texas Lightning im Sommer 2005 ihr Debütalbum „Meanwhile, Back At The Ranch...” veröffentlichten, hatte man die Counttry-Band von TV-Star Olli Dittrich lediglich als Ausgleichssport zu seiner Rolle als „Dittsche“ auf der Rechnung. Doch es kam ganz anders! Mit dem Song „No no never” erreichten Texas Lightning Platz eins der Single-Charts und gewannen den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (bei der Endausscheidung in Athen holte die Band Platz 15 von 24 Teilnehmern). „No no never” holte sich mit mehr als 450.000 verkauften Exemplaren eine Platin-Auszeichnung und das Album bekam Gold für über 100.000 abgesetzte Einheiten (inzwischen sind es fast doppelt so viele).

So sehen Erfolgsgeschichten aus, die man nicht planen kann. Doch frei nach Torwart-Titan Olli Kahn muss es weiter gehen, immer weiter. Und so steht trotz einer im Winter 2008 selbstverordneten Pause früher als erwartet ein neuer Longplayer des Quintetts aus Hamburg in den Läden. Und das kam so: Texas Lightning wurden angefragt für den Zeichentrickfilm „WinneToons: Die Legende vom Schatz im Silbersee“ den Titelsong zu schreiben. Das klappte mit dem Stück „Seven ways to heaven“ so gut, dass Olli „Ringofire“ Dittrich (Drums, Gesang), Jon „The Flame“ Olsen (Gesang, Gitarre), Markus „Fastfinger“ Schmidt (Gitarre, Banjo), Uwe „Friendly” Frenzel (Bass, Gesang) und Miss Jane Comerford (Gesang, Ukulele) gleich weitermachten und die Gelegenheit nutzten, ein vollständiges Album zu schreiben und aufzunehmen. Aus diesem Grund gilt „Western Bound“ auch als Quasi-Soundtrack zum „WinneToons“-Film.

Das Album enthält neben nagelneuen Songs und den üblichen Coverversionen aus dem reichhaltigen Fundus von Texas Lightning auch Score-Parts, eingespielt vom Deutschen Filmorchester Babelsberg, das auch bei einigen Texas-Lightning-Kompositionen mitwirkt. Dadurch ergibt sich tatsächlich der Eindruck eines Film-Soundtracks, was dem Album in keiner Weise schadet.

Mit einer tollen Studio- und Live-Produktion, geschmackvollen Coverversionen wie dem kultigen „The unknown stuntman“ (bekannt als Titeltrack der 80er Jahre TV-Serie „Ein Colt für alle Fälle“), rundum gelungenen Eigenkompositionen wie „Seven ways to heaven“, „Hurricane of love” und „Out there somewhere” sowie schönen Score-Beiträgen wie „Dad’s Theme“, „The godfather“ und „I wish you were here“ ist „Western Bound“ eine gelungene Fortsetzung der mit „Meanwhile, Back At The Ranch...” eingeleiteten Erfolgsgeschichte.

Anspieltipps:

  • Arizona
  • The godfather
  • Hurricane of love
  • Out there somewhere
  • Seven ways to heaven

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