Kaye-Ree - Endless Melody - Cover
Große Ansicht

Kaye-Ree Endless Melody


  • Label: Reevolution/Groove Attack
  • Laufzeit: 58 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit Kaye-Rees Debütalbum „Endless Melody” gibt es mal wieder Neues aus Frankfurt am Mai, respektive von dem Produzententeam Noizmakers Entertainment. Da geht der Pulsschlag in die Höhe, denn das erste Aufeinandertreffen der CDstarts-Redaktion mit Noizmakers Entertainment vor fast genau vier Jahren war eine ganz heiße Kiste.

Damals versuchten die Frankfurter mit Kristina Louise Kristofferson alias Kaylou eine junge Sängerin aus Dänemark für den Mainstream-Markt aufzubauen, was gründlich in die Hose gegangen ist. Oder hat seitdem noch mal irgendjemand etwas von der jungen Dame gehört? Na also! Dennoch war der Aufschrei bei den Noizmakers angesichts eines zünftigen Verrisses des Kaylou-Albums groß. Und zwar so groß, dass erwirkt werden sollte, die Kaylou-Besprechung wieder aus dem Netz zu nehmen. Sachen gibt’s...

Grund für ähnlich gelagerte Aufregungen gibt es im Fall von „Endless Melody” zum Glück nicht. Zwar wird auch hier eine junge Künstlerin gefördert, aber Anspruch und Realität liegen hier wesentlich deutlicher beieinander. Die als Tochter einer deutschen Mutter und eines persischen Vaters geborene Kaye-Ree wuchs im beschaulichen Taunus auf und arbeitete seit 2004 an eigenen Songs, die jetzt in Form eines angenehmen Mix aus Soul, R&B, Pop und HipHop das Licht der Welt erblicken.

Dabei gefällt sowohl die eindringliche Stimme der deutsch-persischen Schönheit als auch die auf akustischen Fundamenten aufgebauten Songs. Insgesamt spielen Kaye-Ree und ihre musikalische Begleitmannschaft (u.a. Felix Justen, DJ Opossum) zwar noch nicht in derselben Liga wie India.Arie, Sade, Lauryn Hill oder Joy Denalane, um auch eine deutsche Sängerin ins Spiel zu bringen, aber ein vielversprechender Anfang ist mit diesem Album gemacht.

Anspieltipps:

  • Day’n’Night
  • Africans
  • No one
  • Reality
  • 4 you

Neue Kritiken im Genre „Soul“
Diskutiere über „Kaye-Ree“
comments powered by Disqus