Alesha Dixon - The Alesha Show - Cover
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Alesha Dixon The Alesha Show


  • Label: Asylum/WEA
  • Laufzeit: 53 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Die englische Sängerin Alesha Dixon (30) kennt der eine oder andere Popfan vielleicht noch als Mitglied des Girlgroup-Trios Mis-Teeq, das zwischen 2001 und 2005 ein paar kleinere Hitsingles hatte und weltweit rund zwei Millionen Tonträger verkaufte. Nach der Auflösung von Mis-Teeq begab sich Alesha Dixon mit dem Album „Fired Up“ (2006) auf Solopfade. Da die Singleauskopplungen allerdings nur wenig Erfolg hatten, bekam die Sängerin schon nach kurzer Zeit den Laufpass von ihrer Plattenfirma (Polydor/Universal).

Seit vergangenem Sommer ist Alesha Dixon bei Asylum Records/Warner Music unter Vertrag. Sie legte im November 2008 ihr zweites Album „The Alesha Show“ vor, das sich im Windschatten der Top-5-Single „The boy does nothing“ bis auf Platz 12 der UK Charts kämpfte. Mit „Breathe slow” knackte Alesha Dixon im Januar 2009 sogar die Top 3 der UK Single Charts und erreichte Anfang Mai einen respektablen Von-null-auf-40-Sprung in den deutschen Single Charts. Es steckt also hörbar Hitpotenzial in „The Alesha Show“, was kein Wunder ist, schaut man sich die Beteiligten der Album-Produktion im Detail an: An erster Stelle müssen das Xenomania-Team (Sugababes, Pet Shop Boys, Gabriella Cilmi) sowie Steve Lipson (Ronan Keating, Paul McCartney, Annie Lennox) genannt werden, dazu kommen Auftragssongschreiberin Diane Warren (Aerosmith, Toni Braxton, Christina Aguilera), Steve Booker (Boyzone, Duffy) und The Underdogs (Jordin Sparks, Stacie Orrico, Chris Brown, Beyoncé).

Mit Blick auf den internationalen Mainstream-Hörgeschmack wurde das Bestmögliche für das Album getan, ohne dass die vielen Köche den Brei verderben. Letzteres ist selten – und auch wenn nicht jeder Song ein Knaller ist –, die Grundvoraussetzung für ein durchgängig hörbares Album, das „The Alesha Show“ ohne Umschweife geworden ist. Die Tracks gehen auf Anhieb ins Ohr und sind produktionstechnisch auf der Höhe der Zeit, wobei für jeden (Pop-)Hörgeschmack etwa dabei ist. Da wären Songs mit dezentem Sixties-Pop-Einschlag im Stile des aktuellen Sugababes-Albums („Cinderella shoe“, „Chasing ghosts“), Balladen („Do you know the way it feels“), klassisches R&B-Material („Breathe slow”, „Hand it over“, „Can I begin“) Uptempo-Reißer („Play me“) und Dancefloor-taugliches Liedgut („Let’s get excited“). Das ergibt gewiss kein Überwerk, aber ein nettes, leichtverdauliches Popalbum

Anspieltipps:

  • Breathe slow
  • Hand it over
  • Chasing ghosts
  • Let’s get excited
  • Don’t ever let me go

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