Passion Pit - Manners - Cover
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Passion Pit Manners


  • Label: Columbia/SonyBMG
  • Laufzeit: 46 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit ihrer ersten EP „Chunk of Change” haben Passion Pit 2008 für Furore gesorgt. Schräge Sounds, Kinderstimmen und eine Handvoll unglaublicher Melodien, verhalfen der erst 2007 gegründeten Band ziemlich schnell zu einem gewissen Bekanntheitsgrad. „Manners“ ist das erste Album der um den Bandleader Michael Angelakos gegründeten Gruppe. Gleich zu Beginn zeigen „Make Light“ und „Little Secrets“, dass Passion Pit keine Eintagsfliegen sind. Während der erste Song mit einem sehr tanzbaren Beat und der schrägen Stimme des Sängers für gute Laune sorgt, lässt einen „Little Secrets“ mit seinem catchy Kinderchor und seiner Ohrwurmmelodie gerade zu aufspringen und lostanzen.

Die zweite Hälfte des Albums fällt leider etwas hinter der Ersten zurück. Manche Songs klingen vergleichsweise blass („Eyes As Candles“) und lassen die ausgefallenen und kreativen Kompositionen vermissen. Ein echter Gassenhauer im hinteren Albumteil ist das einzige schon auf der EP enthaltene Lied „Sleepyhead“. Mit einer extrem verzerrten und quietschigen Kinderstimme beginnend, könnte man meinen, man habe die Platte mit einen Scooter-Album verwechselt. Dank der sympathischen Unangepasstheit und der sehr schrägen elektronischen Beats schaffen es Passion Pit auf jeden Fall in Erinnerung und in den Ohren der Menschen zu bleiben.

„Manners“ setzt konsequent fort, was die Debüt-EP vorgelegt hat. Der Gesang ist immer ein bisschen over the Top und die Kompositionen sind so schräg wie eingängig. Auf Albumlänge zünden leider nicht alle Lieder und bleiben hinter den restlichen Songs ziemlich blass. Dass Passion Pit großes Potenzial besitzen, war schon nach der EP klar, vielleicht schaffen sie es auch dieses beim nächsten Album weitreichender zu nutzen.

Anspieltipps:

  • Make Light
  • Little Secrets
  • Sleepyhead

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