Incubus - Monuments And Melodies - Cover
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Incubus Monuments And Melodies


  • Label: Epic/Sony Music
  • Laufzeit: 108 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
7.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit einer Werkschau wie „Monuments And Melodies“ lassen sich sowohl alte Fans begeistern, als auch neue Fans dazugewinnen.

Nach 18 Jahren Bandgeschichte mit sechs Studio- und vier Live-Alben ist es jetzt an der Zeit, die Karriere der kalifornischen Crossover bzw. Alternative Rocker von Incubus kompakt zusammenzufassen. Dies erfolgt zum Glück nicht in Form einer lieblosen „Best Of“-CD und auch nicht als alberne „Greatest Hits“-Kopplung, da der höchste Hitparadenplatz für Incubus der neunte in den USA mit dem Song „Drive“ war.

Also wurde die erste Incubus-Werkschau durchaus passend „Monuments And Melodies“ betitelt und auf zwei (leider nur zu zwei Dritteln gefüllten) CDs alle Singleauskopplungen, jede Menge Raritäten, Coverversionen und zahlreiche unveröffentlichte Stücke versammelt. Dazu liegt jedem Album ein Zugangscode zur multimedialen Incubus-Internet-Fundgrube namens „The Vault“ bei, in der über 500 Songs und Videos zum Download bereitstehen. Dafür würden Metallica ihren Fans gnadenlos das Geld aus der Tasche ziehen. Bei Incubus gibt es den Spaß für lau!

Mit „Black heart inertia“ und „Midnight swim“ sind auch zwei neue Songs enthalten, die den Hörer auf den aktuellen Stand der Incubus-Kompositionskunst bringen. Sie fügen sich genauso homogen in das Gesamtbild ein, wie die acht bei verschiedenen Aufnahmesessions liegengebliebenen Stücke, wobei die Prince-Coverversion „Let’s go crazy“ aus den insgesamt 26 Tracks ganz besonders heraussticht. Fazit: Mit einer Werkschau wie „Monuments And Melodies“ lassen sich sowohl alte Fans begeistern, als auch neue Fans dazugewinnen.

Anspieltipps:

  • Pardon me
  • Admiration
  • Look alive
  • Anna Molly
  • Are you in?
  • Megalomaniac
  • Nice to know you
  • Wish you were here

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