Enter Shikari - Common Dreads - Cover
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Enter Shikari Common Dreads


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 51 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Schon bei ihrem 2007er Debütalbum hatten die Jungs von Enter Shikari mächtig Spaß inne Backen, indem sie Kirmes-Techno, Metalcore-Geballer und Emo-Gebrülle kombinierten. Ein neuer (Mini-)Hype war geboren, der tatsächlich einigen Kids gefiel, obwohl der „Scooter trifft Killswitch Engage“-Stil an Peinlichkeit kaum zu schlagen war. Doch sei’s drum.

Nach zwei Jahren mehr oder weniger harter Arbeit an ihrem Zweitwerk meldet sich die Kapelle nun mit „Common Dreads” zurück – und wir können es kurz machen. Denn die jungen Briten servieren uns auch auf ihrem zweiten Album in weiten Teilen denselben Scheißdreck wie schon auf „Take To The Skies“ (03/2007). Wobei, halt!, eine gewisse Weiterentwicklung darf dem Quartett durchaus attestiert werden.

Bei allem progressiven Irrsinn, der sich auch auf „Common Dreads“ in Form von 80er-Jahre-Computerspielgeräuschen, Kirchenchören, Metal-Gitarren, HipHop-Beats, The-Prodigy-Plagiaten, kruden Drum-&-Bass-Ausflügen und Death-Metal-Growls tummelt, versuchen die Jungs aus St. Albans zusammen mit Produzent Andy Gray (Korn, Tori Amos, U2, Madonna) den Song als solchen in den Mittelpunkt zu stellen und so etwas wie Strukturen zu schaffen. Das gelingt zwar nur selten, etwa mit „Juggernauts“, „Gap in the fence“ und „No sleep tonight“, mit dem Enter Shikari diesmal wenigsten einen kleinen Hit im Gepäck haben.

Unterm Strich ist das, was die Briten hier anbieten immer noch zu wirr und durchgeknallt. Und komme mir jetzt keiner von wegen innovativ. Die Burschen haben einfach einen an der Waffel!

Anspieltipps:

  • Juggernauts
  • No sleep tonight
  • Gap in the fence
  • Fanfare for the conscious man

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