Resin Dogs - More - Cover
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Resin Dogs More


  • Label: Weatherbox/ALIVE
  • Laufzeit: 76 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Resin Dogs aus Australien sind ein loses Kollektiv, das mit Hip Hop, Samples und Live Instrumenten seit ihrem Gründungsjahr 1996 die Szene aufmischt. Im selben Jahr erschien ihre Debüt-EP „Grinnin’“ auf ihrem eigenen Label Hydrofunk. Es folgten weitere EPs bis schließlich 2000 ihr Albumdebüt „Grand Theft Audio“ erschien. 2003 brachten sie „Hi Fidelity Dirt“ heraus, schließlich die Alben „More Or Less“ und „More“. Des weiteren veröffentlichten sie immer wieder diverse Singles und EPs. Das hier vorzustellende „More“ scheint eine Art Schlüsselwerk ihres Outputs zu werden. Die feinfühlige Produktion und selbstverständlich die außergewöhnliche Musik lassen das Album zu einem echten Grower werden.

Gleich zu Beginn geben die Resin Dogs die Richtung mit „Coming With The Sound“ (feat. Haiku D’etat) vor: Funky Hip Hop, der in Kopf und Bein groovt. Danach veredeln haarscharf geschnittene Bläsersätze „End Game“ (feat. BluRum) und „Definition“ (feat. Mystro, Hau & Abstract Rude) transportiert Live-Atmosphäre, lässige aus der Hüfte heraus abgefeuerte Funk-Gitarren und mehrstimmige Raps. Soundflächen, Bläser und Beat werden auf „Fine Mess“ (feat. Yungun) kombiniert. „A Destructive Circle“ (feat. Abstract Rude) baut eine mysteriöse Spannung auf, die von „Peace & Love“ (feat. Demolition Man) konterkariert wird. Die Resin Dogs zeigen viele Gesichter auf „More“. Von P-Funk über Hip Hop Grooves bis zum Soul-Jazz eines Curtis Mayfield. So versteht es auch „Move Up“ (feat. NFA) gleichzeitig helle und dunkle Leuchtkraft zu entwickeln. „Sex Cells“ (feat.Abstract Rude) ent- und verführt in einen Dschungel aus Rhythmen und Stimmen Zum Finale ertönt „Smoking In The Darkness“ als relaxtes Abenteuer in Sachen Funk und Jazz. Zehn Minuten mit noch „More“ Groove.

Von Funk infizierter Hip Hop, getriebene Soul Grooves, fette Beats, Samples, Dubs, Jazz und Scratchin’ subsumieren sich zu spannungsgeladenen Titeln, die zwischen Song und Track oszillieren. Die Resin Dogs sind experimentierfreudige Grenzgänger und Grenzüberschreiter, deren „More“ als zündende Mischung daherkommt.

Anspieltipps:

  • Coming with The Sound
  • A Destructive Circle
  • Move Up
  • Smoking In The Darkness

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