Fall From Grace - Sifting Through The Wreckage - Cover
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Fall From Grace Sifting Through The Wreckage


  • Label: Bunk Rock/CARGO
  • Laufzeit: 42 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Kaum haben wir in Deutschland Daniel Schuhmacher zum neuen „Superstar“ gewählt, gibt es in Form der Band Fall From Grace auch schon wieder Neues von der amerikanischen Casting-Front! Die vier „Fall From Grace“-Musiker setzten sich bei einer über mehrere Wochen von FUSE-TV ausgestrahlten Castingshow gegen 16 mitstreitende Bands durch (ursprünglich gab es 7.000 Bewerber) und gewannen einen mit einer Million Dollar dotierten Plattenvertrag mit dem Label Bunk Rock Entertainment.

Dabei konnten die Zuseher die Band und die angeblich sehr dramatischen Lebensgeschichten ihrer Mitglieder kennen lernen, wodurch das amerikanische Publikum eine ganz andere Bindung zu der Musik und den Menschen dahinter besitzt, was allerdings nicht dazu führte, dass das in den USA bereits Anfang November 2008 erschienene Album „Sifting Through The Wreckage“ besonders von sich reden machte. Und ehrlich gesagt, verwunderlich ist das nicht! Denn das von Terry Date (Pantera, Deftones, Limp Bizkit) und Greg Nori (Sum 41, Iggy Pop, Ludacris) äußerst prominent produzierte Werk (Geldmangel ist durch den fetten Gewinnerscheck ja nicht vorhanden...) bietet mit seinen 12 biederen Songs zwischen Alternativ Rock und Hardrock absolut nichts, was das verwöhnte Gehör positiv kitzeln könnte.

Tryg Littlefield (Gesang, Gitarre), Brian Olson (Gitarre), Ken Olson (Bass) und Kenny Bates (Drums) mühen sich redlich, doch ihre Kompositions- und Ausdruckskunst ist alles andere als auffällig. Gute handwerkliche Technik und ein dickes Portemonnaie nutzen halt nicht viel, wenn das Ergebnis schon nach zwei Durchläufen langweilt. Mit „Hated youth“, „Burned“ und „I can’t win” finden sich zwar ein paar wenige Tracks auf dem Album, die aus der Masse herausstechen, aber wirklich überzeugend ist das nicht. Dazu ist das „Fall From Grace“-Gesamtpaket einfach zu gewöhnlich und brav (entsprechend harmlos klingt dann auch das Ramones-Cover „Pet sematary“), als dass hier ein Kaufimpuls ausgelöst werden könnte.

Anspieltipps:

  • Burned
  • I can’t win
  • Hated youth
  • Wake up my friend

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