Rod Stewart - Some Guys Have All The Luck - Cover
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Rod Stewart Some Guys Have All The Luck


  • Label: Rhino/WEA
  • Laufzeit: 155 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Natürlich braucht es nicht noch einen Sampler wie diesen, um festzustellen, was für eine Masse an großartigen Hits Rod Stewart in seiner Karriere eingesungen hat.

In den vergangenen Jahren hat sich Rod Stewart auf insgesamt fünf Alben ausschließlich um Neuaufnahmen von Jazz-, Swing- und Rock-Standards gekümmert („The Great American Songbook“/„Great Rock Classics Of Our Time”). Eine erfolgreiche Idee, die jede Menge Geld in Stewarts Tasche und die seines Vertragspartners J Records spülte. Sein Ex-Label Atlantic Records nutzte diese unerwartete Erfolgssträhne natürlich aus und brachte in regelmäßigen Abständen neue Sampler mit den großen Hits des 64-Jährigen auf den Markt. Damit ist auch jetzt nicht Schluss!

Das neuerliche Best-Of-Album „Some Guys Have All The Luck“ macht den Auftakt zu regelrechten Rod-Stewart-Festwochen, in denen Albumklassiker wie „A Night On The Town“, „Atlantic Crossing“ und „Unplugged... And Seated“ in überarbeiteten Luxus-Versionen wiederveröffentlicht werden. Das freut gewiss alle Fans und Sammler sowie die Spätstarter in Sachen Rod Stewart. Doch bevor es soweit ist, fahren die Gebrüder Warner noch ein schweres Best-Of-Geschütz auf, das sich in die lange Reihe der vielen Rod-Stewart-Compilations einreiht, aber mit Qualität herausstechen will.

Verteilt auf zwei CDs mit 32 Songs sowie einer DVD mit 14 Videoclips schlägt die in der Tat sehr umfassende Songsammlung einen Bogen, beginnend in den frühen 70er Jahren („Maggie May“), über die 80er Jahre („Baby Jane“) bis in die Neunziger („Rhythm of my heart“). Bis auf die J-Records-Jahre (was ja klar war) fehlt hier wirklich nichts aus der langen Erfolgsgeschichte des Schotten. Es gab sogar ein dezentes Remastering der Songs, zu denen sich mit „Two shades of blue“ sogar ein bisher unveröffentlichtes Stück in Form einer atmosphärischen „Classic meets Pop“-Ballade gesellt, die allerdings mehr als verzichtbar ist und zurecht bis dato im Giftschrank weilte.

Natürlich braucht es nicht noch einen Sampler wie diesen, um festzustellen, was für eine Masse an großartigen Hits (bis auf ein wenige Ausnahmen in den 80er Jahren) Rod Stewart in seiner Karriere eingesungen hat. Dennoch ist „Some Guys Have All The Luck“ einigermaßen liebevoll aufgemacht und relativ komplett. Deshalb: Daumen hoch, denn wir haben schon viel schlimmere Ausschlachtungen des Backkatalogs erlebt als hier.

Anspieltipps:

  • Sailing
  • Maggie May
  • Stay with me
  • Downtown train
  • Reason to believe
  • Have I told you lately
  • Every picture tells a story
  • I don’t want to talk about it
  • Some guys have all the luck
  • Tom Traubert’s blues (Waltzing Matilda)

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