Jordin Sparks - Battlefield - Cover
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Jordin Sparks Battlefield


  • Label: Jive/Sony Music
  • Laufzeit: 52 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Jordin Sparks, die mit 17 Jahren jüngste Gewinnerin (der in ihrem Fall sechsten Staffel) der TV-Castingshow „American Idol“, legt nach. Ihr Album Nummer zwei, „Battlefield”, ist nach dem mehr als eine Million Mal verkauften Debüt einer der R&B-Hoffnungsbringer des Jahres 2009, sowohl für die Fans als auch ihrer Plattenfirma. Damit die Wiederholung der Erfolgsgeschichte nicht schon im Ansatz scheitert, wurden u.a. mit Dr. Luke, T-Pain, Fefe Dobson, Toby Gad und Ryan Tedder (Kopf der Band OneRepublic) ein paar erprobte Hitschreiber eingekauft, mit denen schon so manches Werk auf die richtige Spur gebracht wurde.

So ähnlich funktionierte dies auch bei der vorherigen CD, auf der sich Produzenten und Songschreiber die Studiotürklinke in die Hand gaben und für eine unterm Strich recht durchwachsene Songsammlung sorgten, die sich aus jeder Schublade etwas bediente, um einen für jedermann gefälligen Soundmix abzugeben. Daran hat sich eigentlich nichts geändert. Aus den Zutaten Pop und R&B wurde auch heuer ein Dutzend Songs (plus zwei Bonus Tracks) zusammengestellt, die mal auf Electro-Beats („Emergency“) oder Gitarrenunterstützung („Walking on snow“) setzen und Balladenfreunde („Don’t let it go to your head“) genau wie Dancefloor-Freaks („S.O.S.“) glücklich machen und in aller Regel um maximale Eingängigkeit bemüht sind („It takes more“).

Alles in allem funktioniert dies auf Jordin Sparks zweiter CD eine Spur geschmeidiger als auf ihrem Debüt, wobei beide Alben eine Sache gemeinsam haben: Sie belegen, dass die 19-Jährige ohne Zweifel eine ganz tolle Stimme besitzt, der es allerdings noch ein wenig an Persönlichkeit und Wiedererkennungswert fehlt. Nichtsdestotrotz ist die Song-Qualität und die Hit-Ausbeute auf „Battlefield“ ausreichend und der Soundmix sowohl für europäische als auch amerikanische Ohren gleichermaßen geeignet, um von einem soliden Album zu sprechen. Kurz gesagt: So langsam wird das was mit Frau Sparks...

Anspieltipps:

  • The cure
  • Battlefield
  • No parade
  • It takes more
  • Don’t let it go to your head

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