Willy Astor - Pulsonic: The Sound Of Islands Cosmic Lounge - Cover
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Willy Astor Pulsonic: The Sound Of Islands Cosmic Lounge


  • Label: Ariola/Sony Music
  • Laufzeit: 59 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
6.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Eine rund 60-minütige Reise „im tiefen Blau des Ozeans, dort wo der Puls des Lebens seinen Ursprung hat“.

Als der Münchener Kabarettist, Wortakrobat und Musiker Willy Astor (47) im Jahr 1996 sein erstes Instrumental-Gitarrenalbum „The Sound Of Islands“ veröffentlichte, konnte wohl niemand ahnen, dass der begnadete Komiker auch mit der Auslegung seiner zweiten Leidenschaft, die Musik, einen speziellen Nerv des Publikums treffen würde. Astors anspruchsvolle Kompositionen sorgen für Erholung vom Alltag und Urlaubsstimmung, sie sind geprägt von einschmeichelnden Harmonien zum Träumen und verführen den Hörer dazu, Körper und Seele baumeln zu lassen.

Inzwischen gibt es vier Teile der astorschen Inselklänge bzw. Klanginseln, die nun einen weiteren Ableger dazubekommen. Allerdings haben wir es heuer nicht mit nagelneuem Material zu tun. Denn auf „Pulsonic: The Sounds Of Islands Cosmic Lounge“ wird „lediglich“ zehn bekannten Stücken der „Sound Of Islands“-Reihe ein neu gefertigtes Lounge-Musik-Gewand übergestülpt, was zu der ursprünglichen Machart der Lieder gewiss sehr gut passt, aber auch die Gefahr eines langweiligen Hotelbargedudels mit sich bringen könnte, hätten Willy Astor und seine Band – Martin Kälberer (Keyboards, Piano, Percussion, Programming, Arrangements), Kiko Pedrozo (Harfe), Titus Vollmer (Gitarren) und Márcio Tubino (Saxophon) – nicht so viel Wert auf musikalische Details und ein stimmiges Konzept gelegt.

So beginnt eine rund 60-minütige Reise „im tiefen Blau des Ozeans, dort wo der Puls des Lebens seinen Ursprung hat“ („Nautilus“). „Sie führt an magische Plätze, wo die Stille ihre Flügel ausbreitet: Die Sandbank von Nelivaru, an den Fluss des Kilimandscharo während einer Morgenstimmung, in Oasen der Sahara, an brasilianische Strände („Concha na praya“) und schließlich ans Ende der Galaxien“ („End of space“). Und siehe da, „The Sound Of Islands“ funktioniert auch auf diese Weise ganz prächtig und Willy Astor macht den Puls des Lebens, der alle Songs mehr oder weniger stark hörbar durchzieht, von seiner Chill-Out-Seite hörbar. Deshalb gilt: Für Fans der Reihe ist auch „Pulsonic“ Pflichtprogramm!

Anspieltipps:

  • Sahara
  • Nautilus
  • End of space
  • Kilimandscharo
  • Concha na praya

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