J.B.O. - I Don´t Like Metal - I Love It! - Cover
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J.B.O. I Don´t Like Metal - I Love It!


  • Label: Megapress/SOULFOOD
  • Laufzeit: 48 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Erlanger Fun-Metal-Combo J.B.O. lässt einfach nicht locker! In diesen Tagen meldet sich das Quartett aus dem Frankenland mit dem Studioalbum „I Don’t Like Metal – I Love It!“ zurück und wird damit einmal mehr die geneigte Hörerschaft in zwei Lager spalten. Denn der seit nunmehr 20 Jahren für die Nachwelt konservierte Brachialhumor, verbunden mit der Leidenschaft für skurrile Coverversionen (gerne aus der Abteilung „Stimmungslieder“), die in Heavy-Metal-Gewänder gezwängt werden, ist nicht jedermanns Sache und sorgt immer wieder für Diskussionen. Aber irgendjemand wird die Band schon mögen, sonst hätte sie vielleicht schon längst das Zeitliche gesegnet.

Dabei sind die Coverversionen musikalisch noch das Beste an J.B.O., die mit ihren Eigenkompositionen in aller Regel keinen Hering vom Teller ziehen können. So und nicht anders ist es auch auf „I Don’t Like Metal – I Love It!“, wobei auch das eine oder andere Cover komplett für die Tonne ist. Doch sei’s drum. Heuer nehmen sich die vier Franken unter anderem Songs von 10cc, Falco, Danzig, Chico und Rick Springfield vor und gießen sie in Schwermetall. Danach sieht die Sache fürs Protokoll folgendermaßen aus: „Wessi-Girl“ („Jessie’s girl“), „Glenn Leipzig: Mudder“ („Mother“), „I don’t like metal“ („Dreadlock holiday“), „Angie – quit living on dreams“ („Jeanny“), „Lieber Fieber“ („Fever“) oder „Geh mer halt zu Slayer“ („Vamos A La Playa“) heißen u.a. die durch den Wolf gedrehten Stücke.

Mehr muss der Fan eigentlich nicht wissen, um auch dieses J.B.O.-Werk abzugreifen. Dass es zum Beispiel unter den 14 Tracks auch noch ganz schlimme Rohrkrepierer wie „Hitler hatte keinen Sex“, „J.B.-Boy und J.B.-Girl“ oder „M.E.T.A.L.“ gibt, spielt keine Rolle. Der J.B.O.-Humor ist und bleibt eben eine Sache für sich. Man kann ihn mögen, muss es aber nicht. Und deshalb ist vermutlich auch jede Art von Rezension im Zusammenhang mit J.B.O. wie Perlen vor die Säue zu werfen. Also lassen wir es lieber.

Anspieltipps:

  • Wessi-Girl
  • I don’t like metal
  • Angie – quit living on dreams

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