Linkin Park - Songs From The Underground - Cover
Große Ansicht

Linkin Park Songs From The Underground


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 36 Minuten
Artikel teilen:
3/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

„Songs From The Underground“ liefert nicht wirklich überzeugende Argumente, um von jetzt auf gleich zum größten lebenden Linkin-Park-Fan zu mutieren.

Für das Weihnachtsgeschäft 2009 darf sich die Musikabteilung von Warner Bros. auf ein eines Album ihres Goldesels Linkin Park freuen. Weil mit den Nu-Rockern aber auch zwischendurch der eine oder andere Dollar zu verdienen ist, wird das Sommerloch mit einem Mini-Album überbrückt, das bisher nur den Mitgliedern des offiziellen Fanclubs „LP Underground“ zugänglich war, wobei dies auch nur für sechs der acht Tracks auf „Songs From The Underground“ gilt.

Mit dem Temple Of The Dog Coversong „Hunger strike“ als Live-Aufnahme von der Project Revolution Tour 2008 (gesungen von Chris Cornell!) sowie „My december“ (ebenfalls als 2008er Live-Version) wurden noch zwei bis dato gänzlich unveröffentlichte Stücke oben drauf gepackt. Wer dadurch Lust auf eine Mitgliedschaft im LP-Underground Fanclub bekommen hat, erhält zusammen mit der CD die Möglichkeit einer kostenlosen Vier-Wochen-Online-Mitgliedschaft und kann sich nach Anmeldung einen weiteren Bonus-Song downloaden „Crawling (Live from Project Revolution - Feat. Chris Cornell)“.

Okay, das klingt grundsätzlich alles schön und gut, allerdings nur auf dem Papier. Denn „Songs From The Underground“ liefert nicht wirklich überzeugende Argumente, um von jetzt auf gleich zum größten lebenden Linkin-Park-Fan zu mutieren. Schließlich ist das vorliegende Mini-Album nichts anderes als eine verkappte B-Seiten-Sammlung, die maximal für Hardcore-Fans interessant sein dürfte. So werden dem geneigten Hörer Songs aus allen Evolutionsstufen des Sextetts angetragen, die sich klangtechnisch aus der üblichen Mischung aus HipHop („And one“), Nu-Metal („Qwerty“) und DJ-Spielereien („Sold my soul to yo mama“) zusammensetzen, also weder etwas Neues, noch etwas Essentielles bieten. Selbst das Duett mit Chriss Cornell fällt verzichtbar aus. Eine Schublade, in die letztendlich auch diese Veröffentlichung gehört.

Anspieltipps:

  • Qwerty
  • Hunger strike
  • Sold my soul to yo mama

Neue Kritiken im Genre „Nu-Rock“
Diskutiere über „Linkin Park“
comments powered by Disqus