Pixie Lott - Turn It Up - Cover
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Pixie Lott Turn It Up


  • Label: Mercury/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 41 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit der blutjungen Engländerin Pixie Lott (18) steht ein neues Popsternchen am Anfang einer Karriere, für die es eigentlich nur eine Richtung geben kann: steil nach oben! Denn Pixie Lott sieht sexy aus, sie hat eine tolle Stimme, ein Majorlabel als Vertragspartner und damit Zugriff auf die angesagtesten Songschreiber, Stylisten und Marketingspezialisten der heutigen Zeit.

Dieser Großapparat wurde natürlich ausführlich in Gebrauch genommen und so reiste Victoria Louise, genannt Pixie, Lott 18 Monate lang um den Globus, um mit Songschreibern wie Toby Gad, Red One, Greg Kurstin, Kara DioGuardi oder Ruth Ann Cunnigham zu arbeiten. Diese haben bereits für Kolleginnen und Kollegen wie Beyoncé, Lily Allen, Lady Gaga, Kylie Minogue, Avril Lavigne, Fergie und den Pussycat Dolls Welthits abgeliefert und auch für die 18-Jährige ein Dutzend Popsongs auf den süßen Körper geschrieben, mit denen sich die Charts stürmen lassen, wie die beiden UK-Nummer-Eins-Singles „Mama do“ und „Boys and girls“ zeigen.

Dennoch wachsen die Bäume auf „Turn It up“ nicht automatisch in den Himmel. Denn wo Songs wie „Mama do“ oder „Jack“ frisch und überraschend klingen, gibt es auch gefühlte Auftrags-B-Ware wie „Band aid“, „Gravity“ oder „Turn it up“, mit der sich oben genannte Topstars nicht aus de Reserve locken ließen. Das sind dann die Momente, in denen das Album sehr deutlich in die Mittelmäßigkeit – oder darunter – abdriftet, was schade ist, denn an der Stimme des Teenagers liegt es nicht. In Songs wie „Cry me out“, der sicher eine gute Weihnachtssingle wäre oder „Nothing compares“ zeigt Pixie Lott, warum sie bereits als 15-Jährige einen Plattenvertrag unterschreiben durfte.

Auch wenn auf ihrem Debütalbum nicht alles Gold ist was glänzt, kann Pixie Lott mit „Turn It Up“ eine erste Duftmarke im Popbusiness setzen. Dass dazu eine ganze Armada unterschiedlicher Produzenten und Songschreiber zusammengewürfelt wurde, ist legitim. Und der Hörer ist ja auch nicht doof und wird den Braten sehr wohl riechen, wenn ein Song wie „Here we go again“ aus der Feder von Red One (verantwortlich für Lady Gagas „Just dance“) zu sehr nach Lady Gaga klingt. Das kann man verurteilen oder neutral zur Kenntnis nehmen. Denn welche Popsängerin wäre im Augenblick nicht gerne an der Stelle von Shootingstar Lady Gaga?

Anspieltipps:

  • Jack
  • My love
  • Mama do
  • Here we go again
  • The way the world works

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