Ravage - The End Of Tomorrow - Cover
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Ravage The End Of Tomorrow


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 50 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
4.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Ravage aus Boston, Massachussets verfolgen ein nobles Unterfangen: „We make music for metalheads because we are metalheads and we don't want to disappoint ourselves” heißt nämlich die oberste Devise hinter dem Fünfer, bestehend aus Al Ravage (Gesang), Eli Joe (Gitarre), Nick Izzo (Gitarre), Howie Snow (Bass) und GTB (Schlagzeug). Und weil die Herrschaften so gnadenlos ehrlich sind, kann die Musik ja keinesfalls schlecht sein, oder? Zu hören auf ihrem zweiten Longplayer nach der 2005er Scheibe „Spectral rider“ sind jedenfalls viele Iron Maiden-lastige Gitarrenduelle, die nicht nur ordentlich Druck erzeugen, sondern sich auch hervorragend dazu eignen um die Luftgitarre mal wieder zu entstauben.

Doch nicht nur der New Wave Of British Heavy Metal sind die fünf Amis zugetan, auch flotten Power Metal mit hohen Schreien und energischen Old School Thrash Metal mit technisch eindrucksvollen Leads gibt es auf „The end of tomorrow“ zu hören. Klingt nach einer alles in den Boden stampfenden Mischung und fürwahr, das ist es zu großen Teilen auch, denn wenn die Herrschaften Joe und Izzo im unmissverständlich betitelten „The shredder“ zum Angriff blasen, bleibt niemand still sitzen. Sicherlich gibt es viele Parallelen und die auffälligsten heißen Megadeth, Iron Maiden, Kreator oder Judas Priest, aber wenigstens macht der wilde Mix ordentlich Laune statt nur schlichte 1:1 Kopien der Vorbilder abzugeben.

Dennoch ist der bunte Reigen metallischer Musik nicht gefeit vor kleineren Durchhängern, was auch an der ausbaufähigen Stimme Als liegt, der zwar ordentlich Power besitzt, aber viele Passagen zu dünn und gleichgültig darbietet. Für eine standesgemäße Abreibung in Sachen Thrash, Power und Heavy Metal ist „The end of tomorrow“ aber genau das Richtige.

Anspieltipps:

  • The Shredder
  • Freedom Fighter
  • In Shattered Dreams

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