Vemoth - The Upcoming End - Cover
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Vemoth The Upcoming End


  • Label: Dental/TWILIGHT
  • Laufzeit: 35 Minuten
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2/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Endlich wurden wir gesegnet mit dem zweiten Longplayer von Vemoth! Wie grau und langweilig wären die Tage geblieben, wenn nach der verheißungsvollen Demo „Blodregn“ vom Januar 2005 und dem Debüt „Köttkroksvals“, bei dem man nicht nur beim Hinsehen einen Knoten in der Zunge, sondern auch enorme Lust auf weitere Kompositionen aus der Feder der mittlerweile zu einem Quartett geschrumpften Black Metal Truppe bekommt, bereits die Tage für Vemoth gezählt worden wären? Wahrscheinlich nicht viel grauer als sie es beim Hören von „The upcoming end“ sind, denn nach der obligatorischen Lobhudelei im Waschzettel hat sich schon eine gewisse Erwartungshaltung aufgebaut, die genauso schnell verfliegt wie der Spaß am Erforschen dieses schwarzmetallischen Brockens.

Dabei meinen es die Herrschaften aus dem hohen Norden nur gut mit uns und knallen nach einer düster-schaurigen Einleitung mit „Lida“ einen grantigen Song hin, der nicht nur alle gängigen Merkmale der angestrebten Stilrichtung abhakt, sondern auch noch den thematischen Bonus rund um Tod und Teufel auf seiner Seite hat. Dementsprechend reiht sich ein ähnlich klingender und knüppelnder Track an den nächsten, das Organ des krächzenden Ungetiers am Mikro darf einige Male verächtlich ins selbige grunzen und neben kalter Produktion und rasiermesserscharfen Riffs klappert auch das eine oder andere monotone Drumpattern durch, welches in der mittelmäßigen Abmischung aber ohnehin nicht so stark auffällt. Wer es gerne monoton und steril hat, dürfte mit „The upcoming end“ also endlich seine aalglatte Black-Metal-Vollbedienung bekommen haben. All jene, die auf etwas mehr kompositorische Feinheiten stehen, sehen sich besser schleunigst woanders um!

Anspieltipps:

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