Palodine - Garden Of Deceit - Cover
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Palodine Garden Of Deceit


  • Label: Dandyland/CARGO
  • Laufzeit: 46 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Ehepaar Katrina Whitney (Gesang) und Michael Aryn (Gitarre, Bass, Keyboards, Percussion) aus Seattle, Washington legt exakt drei Jahre nach seinem hoch gelobten Debütalbum „Desolate Son” (09/2006) mit „Garden Of Deceit“ einen Nachfolger vor, der wie schon das Erstlingswerk einen düster-melancholischen Mix aus Rock und Americana á la 16 Horsepower und Wovenhand präsentiert.

Damit schießt das US-Duo zwar nicht (mehr) den Vogel der Innovationen ab, schließlich war die Hochphase des Düster-Americana bereits Mitte bzw. Ende der 90er Jahre, wobei es Palodine dennoch schaffen, mit ihren Songs zumindest für eine gewisse Zeit Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Das ist nämlich nicht ganz so einfach, wenn man sich vorstellt, dass die Songs grundsätzlich in einem recht gemächlichen Tempo aus den Boxen rieseln und dabei keine weltbewegenden Unterschiede im Aufbau und der Struktur an den Tag legen.

Dadurch wirkt „Garden Of Deceit“ relativ träge und der Hörer ist jedes Mal froh, wenn Palodine etwas mehr Druck in ihre Songs legen („A dozen stones“) oder sich Anleihen bei ihrem Vorbild PJ Harvey suchen („Ways to drown“). Dann klingen Palodine richtig gut und vermögen es, den Hörer zu fesseln („Restored“). Deshalb: Beim nächsten Mal einfach mehr davon und etwas weniger in den abgegrasten Düster-Americana-Gefilden schwelgen.

Anspieltipps:

  • Restored
  • Magdalene
  • A dozen stones
  • Sweet mouth, black heart
  • Sorrow has opened our eyes

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