Hatebreed - Hatebreed - Cover
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Hatebreed Hatebreed


  • Label: Roadrunner/WEA
  • Laufzeit: 42 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Hatebreed stehen für derben Hardcore Metal, der den Hörer von der ersten Minute an mitreißt.

Inzwischen ist es schon ein geraumes Weilchen her, seit die US-Hardcore-Metaller von Hatebreed ihre Fans mit einem neuen Studioalbum beglückten. „Supremacy“ erschien immerhin bereits im August 2006. Das ist in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft eine enorme Zeitspanne, weshalb es eine gute Idee war, den Markt mit der „Live Dominance“-DVD (03/2009) und dem Coveralbum „For The Lions” (05/2009) langsam aber sicher auf einen neuen Studio-Release vorzubereiten.

Dieser liegt nun vor und es scheint so, als würden die Mannen um Mastermind Jamey Jasta das Werk als Wendepunkt in ihrer Karriere ansehen. Weshalb sonst haben sie ihr neues Album schlicht auf den Titel „Hatebreed“ getauft? Okay, das muss nichts heißen, doch in der Regel steckt eine tiefere Bedeutung dahinter, wobei eine totale musikalische Richtungsänderung sicher nicht zu erwarten war und ist.

Hatebreed stehen für derben Hardcore Metal (und nicht Metalcore!), der den Hörer von der ersten Minute an mit maximaler Aggressivität, ultra-fetten Gitarrenriffs, großzügig eingestreuten Breaks und brachialen Mitgrölparts mitreißt. Daran hat sich auch auf diesem Album nichts geändert. Das heißt, dass an erster Stelle geknüppelt („Not my master“) und mächtig Tempo gemacht wird („Become the fuse“, „Merciless tide“) und nur ganz dezent neue Facetten im Hatebreed-Sound eingeführt werden, die sich auf Gesangs- und Instrumentalmelodien projizieren, die man in dieser Form von den Amerikanern noch nicht gehört hat (z.B. der Gesang in „Every lasting scar“ oder die Pianoklänge in „Undiminished“).

Doch bevor der Fangemeinde die Schweißperlen auf der Stirn herumtanzen, darf Entwarnung gegeben werden: Wo Hatebreed draufsteht, ist auch anno 2009 eindeutig erkennbar Hatebreed drin! Ausgestattet mit einer fetten Produktion von Zeuss (u.a. Sworn Enemy, Shadows Fall, 100 Demons, Agnostic Front) und einem überzeugendem Riff-Paket holzen die fünf Amerikaner alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Dass das Endergebnis einen minimalen Tick schwächer als das „Supremacy“-Album ausgefallen ist, wirkt sich kaum aus und muss nicht diskutiert werden.

Anspieltipps:

  • Every lasting scar
  • Pollution of the soul
  • Everyone bleeds now
  • In ashes they shall reap

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