Sparks The Rescue - Eyes To The Sun - Cover
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Sparks The Rescue Eyes To The Sun


  • Label: Hassle Records
  • Laufzeit: 40 Minuten
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2/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Fall Out Boy, My Chemical Romance, Panic At The Disco, Funeral For A Friend, Paramore, Dashboard Confessional, Weezer, Hawthorne Heights – Die Liste der emotional getriebenen Pop/Rock-Bands ist mittlerweile unüberschaubar geworden. Warum also nicht noch eine weitere gründen? Nach einem Roman des amerikanischen Schriftsteller Nicholas Sparks wird also Sparks The Rescue, eine fünfköpfige, melodieselige Rocktruppe mit Pop-Ambitionen, geboren, die in den USA ihren ersten Longplayer „Eyes to the sun“ schon vor einem Jahr im Oktober präsentieren durfte und nach einem bereits vollzogenen Re-Release im Mai erst jetzt hierzulande eine Kostprobe ihrer eigenen Version des Subgenres Emo abgibt.

Stellt sich einem die Frage, wieso es denn so lange gedauert hat, liegt es wohl in Europa vor allem daran, dass die leichte Pop/Rock-Kost aus den Staaten in unseren Breitenkreisen einfach keinen Fuß in die Tür setzen kann, weil die Bands meistens schlicht und ergreifend schlecht sind. Leider verhält es sich mit Sparks The Rescue nicht anders und Alex Roy (Gesang), Patrick O´Connell (Gitarre), Toby McAllister (Gitarre), Ben Briggs (Bass) und Nathan Spencer (Schlagzeug) stellen mit ihrem punk-infizierten Emo-Pop/Rock-Statement bestenfalls die Kopie der Kopie von Acts wie Jimmy Eat World („Pine tree state“), The Ataris („Autumn“) oder Blink182 („American blues“) dar.

Hier explizit einen Schuldigen zu finden wäre fehl am Platz, denn „Eyes to the sun“ bietet außer ein paar griffigen Rockriffs oder ohrwurmfördernden Harmonien ohnehin nichts, was neuartig oder innovativ sein könnte und der pathetische Vortrag von Sänger Alex ist so nervig, dass beinahe jeder Song der Skip-Taste zum Opfer fällt. Ebenfalls nicht sehr positiv wirkt sich der 0815-Aufbau der einzelnen Nummern aus, wo der Chorus bereits vor Minute 1 über den Hörer hereinbricht und ab diesem Zeitpunkt alles sturer Wiederholung mit gelegentlicher Bridge oder instrumentalen Part anheim fällt. Dann doch lieber ein schwächelndes Jimmy Eat World-Album wie „Chase this light“ (10/2007) als so eine drittklassige, musikalische Zumutung.

Anspieltipps:

  • Autumn
  • My Heart Radio

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