Ray Davies And The Crouch End Festival Chorus - The Kinks Choral Collection - Cover
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Ray Davies And The Crouch End Festival Chorus The Kinks Choral Collection


  • Label: Decca/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 53 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
6.6/10 Leserwertung Stimme ab!

The Kinks zählen zu den erfolgreichsten Pop-/Rock-Gruppen der 60er Jahre auf der britischen Insel. Die Band wurde 1964 von den Brüdern Ray und Dave Davies gegründet und brachte vor allem in ihrer Heimat eine erfolgreiche Single nach der anderen auf den Markt. Dazu zählen so bekannte Klassiker wie „Days“, „Waterloo sunset“, „You really got me“, „Lola”, „Long tall Sally” und „Death of a clown“, die ganze Musikergenerationen beeinflussten. Bis dato haben sich die Kinks offiziell nicht aufgelöst und im Jahr 1993, neben unzähligen Hit-Kopplungen, ihr letztes Studioalbum „Phobia“ veröffentlicht.

Für das Album „The Kinks Choral Collection“ hat sich Kreativkopf Ray Davies (65) mit dem Nord-Londoner Crouch End Festival Chor zusammengetan und 15 der beliebtesten Kinks-Songs neu arrangiert und eingespielt. Davon stammen allein sechs als grandioses Herzstück in Form eines Medleys vom 1968er „The Kinks Are Village Green Preservation Society“-Album, wobei nicht nur das „Village Green Medley“, sondern das gesamte Ergebnis nicht nur den Fans der 60er-Jahre-Legenden gefallen dürfte.

Ray Davies baut voll auf die stimmgewaltige A-Cappella-Unterstützung des 65-köpfigen Chores, achtete aber sehr wohl darauf, „dass es kein Karaoke-Album wurde und dass es nicht nur um bloßen Hintergrundgesang ging“. So erklingen die Songs auf der einen Seite in der klassischen Bandbesetzung mit Ray Davies als Sänger und Gitarristen, Dick Nolan am Bass, Gunnar Frick und Ian Gibbons an den Keyboards, Toby Baron an den Drums sowie Bill Shanley und Milton McDonald ebenfalls an der Gitarre, wobei auf der anderen Seite durch die geänderten Arrangements durchaus neue Facetten ausgemacht werden können.

„The Kinks Choral Collection“ ist ein spannender Exkurs in die Pop- und Rockmusik der 60 Jahre, für den ein paar der großartigsten Kompositionen der Musikgeschichte zur Verfügung standen. Der Übertragung von Klassikern wie „Waterloo sunset“ und „Celluloid heroes“ – um wirklich nur zwei Beispiele zu nennen – in das Hier und Jetzt erfolgte absolut authentisch, stimmig und mit Bedacht. Da wurde rein gar nichts falsch gemacht. Ein echtes Fest!

Anspieltipps:

  • Days
  • Waterloo sunset
  • Celluloid heroes
  • You really got me
  • Village green medley

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