At The Farewell Party - Infinity Is Miles Away - Cover
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At The Farewell Party Infinity Is Miles Away


  • Label: Antstreet Records
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Frankfurter Newcomer-Rockband At The Farewell Party gehört zur Gattung der Internet-Phänomene, die in den vergangenen Jahren durch ihre MySpace-Seite und beharrliches Touren eine beachtliche Fanschar von sich überzeugen konnte. Das hört sich gut an und lässt sich gewiss auch gut vermarkten, nur kaufen kann man sich von diesem Ruhm nichts. Dazu fehlt den Hessen noch ein richtiges Album. Und das legen die fünf Jungs mit „Infitiny Is Miles Away“ nun vor.

Die von der Mannheimer Popakademie (siehe auch My Baby Wants To Eat Your Pussy oder Revolverheld) geförderte Band versteht sich auf poppige Rocksongs mit einem minimalen Restelement aus dem Emocore-Bereich, das aber kaum zum Tragen kommt. Das bisschen Gebrülle hier und da (z.B. im Opener „Togetherness“ oder in „The mechanism of bad taste“) taugt jedenfalls nicht dazu, um es gesondert herauszustellen. Dafür hat der Hessen-Fünfer ein paar feine Melodien im Gepäck, mit denen At The Farewell Party auch internationalen Pop-Punk-Größen wie Simple Plan, Rise Against oder Good Charlotte Konkurrenz machen können. Man höre dazu Songs wie „Into misery“, „We belong here“, „Timemachine“ und „Skeleton gloves“, die allesamt sofort ins Ohr gehen.

Für ein Debütalbum ist „Infitiny Is Miles Away“ ein durchaus gelungenes Werk. Zwar wachsen die Bäume für At The Farewell Party noch nicht in den Himmel, aber mit vier bis fünf deutlich mehr als überdurchschnittlichen Songs ist schon mal die halbe Miete eingefahren worden. Jetzt heißt es für das Quintett am Ball zu bleiben und nachzulegen.

Anspieltipps:

  • Into misery
  • Timemachine
  • Skeleton gloves
  • We belong here

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