Das Pop - Das Pop - Cover
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Das Pop Das Pop


  • Label: N.E.W.S./Rough Trade
  • Laufzeit: 45 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
6/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Pop aus Gent in der belgischen Provinz Ostflandern legen mit ihrem selbstbetitelten Werk nicht etwa ihre Debütscheibe vor, sondern bereits Longplayer Nummer drei. Das lässt auf eine gewisse Selbstfindung schließen. Und richtig: Die synthetischen Klänge der Vorgänger wurden gegen locker-flockigen Gitarrenpop getauscht, der auf Anhieb gute Laune verbreitet, aber auch bis in die Grundfesten harmlos und nett klingt. Aber so darf (muss?) Popmusik wohl auch sein.

Wer sich von dem abgrundtief hässlichen Album-Cover nicht abschrecken lässt, bekommt 13 federleichte 3-Minuten-Songs dargeboten, denen man es nicht anhört, dass die Entstehungszeit des Albums immerhin drei Jahre betrug. Trotz einer opulenten, aber elektrofreien Produktion des Brüderpaars Stephen und David Dewaele (Gründer der Band Soulwax) klingen die meisten Stücke von Niek Meul, Reinhard Vanbergen, Bent Van Looy und Matt Eccles wie aus dem Ärmel geschüttelt, sprich spontan und frisch.

Allerdings lässt „Das Pop“ durch diese, nennen wir es einmal, Fluffigkeit auch hier und da den letzten Funken Entschiedenheit vermissen, mit der sich netter Durchschnitts-Indie-Pop von nachhaltig erinnerungswerter Musik unterscheidet. Fazit: Nur ganz nett ist heutzutage einfach zu wenig.

Anspieltipps:

  • Wings
  • Let me in
  • Fool for love
  • Saturday night part 2

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